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Großbritannien will Kinder besser vor Sexseiten im Netz schützen.

Aber ist er auch machbar?

Internet: Cameron kündigt Porno-Filter an

London - Um Kinder zu schützen, will die britische Regierung Pornografie im Internet automatisch sperren lassen. Kritiker bezweifeln die technische Umsetzbarkeit der Schmuddelkram-Sperre.

„Familienfreundliche“ Filter sollten bis zum Ende des Jahres eine Standardeinstellung bei der Internetnutzung werden, sagte Premierminister David Cameron am Montag in London. Nur der Besitzer des Internetzugangs kann dem Plan zufolge den Filter ausschalten. Dadurch solle sichergestellt werden, dass Kinder keine sexuellen Inhalte im Netz zu sehen bekommen, erklärte er. Für Erwachsene solle der Zugriff auf solche Seiten jedoch durch eindeutige Einwilligung möglich bleiben.

Pornografie-Gegner begrüßten Camerons Initiative. Es gehe nicht um Zensur oder Freiheitsbeschränkungen, sondern darum, Kinder zu schützen, sagte der Aktivist Peter Wanless.

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Kritiker gaben zu bedenken, dass die geplante Maßnahme sehr schwer umzusetzen sei. Cameron wies die Einwände zurück und sagte, Internetprovider sollten in der Lage sein, eine Lösung zu finden. „Wenn es technische Probleme gibt, steht nicht herum und sagt, man könnte nichts tun“, sagte er. „Nutzt euer Hirn um sie zu lösen.“

Cameron schlug zudem vor, den Besitz von gewalttätigen pornografischen Dokumenten strafbar zu machen. Suchmaschinen wie Google sollen demnach Internetsuchen nach solchen Inhalten künftig sperren.

AP

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