Dem Internet droht bis 2010 der Kollaps

San Francisco - Den superschnellen Datenautobahnen des Internet droht einer neuen Studie zufolge schon im Jahr 2010 der Verkehrsinfarkt. Nur mit Milliarden von Dollarn lässt sich der Super-GAU verhindern.

Wenn nicht über 100 Milliarden Dollar in die globale Infrastruktur investiert werden, werde es bald nicht mehr möglich sein, Medienseiten wie YouTube zu nutzen, teilte die amerikanische Marktforschungsfirma Nemertes Research mit.  Internet-Nutzer müssten dann möglicherweise wieder auf die Einwahl über langsame Modems umsteigen.

Die Marktforscher malen im Fall nicht ausreichender Finanzierung ein schwarzes Bild. So würden wegen unzureichender Infrastruktur die nächsten Amazons, Googles oder YouTubes erst gar nicht entstehen, warnt der von der Internet Innovation Alliance (IIA) mitfinanzierten Report. Online-Shopping dürften dann auch nur noch bei mehrfachen Versuchen möglich sein. "Wir müssen die wichtigen Schritte einleiten, um die Netzwerkkapazität auszubauen oder wir werden mit dem Internetkollaps konfrontiert, der Chaos bei Internet-Services anrichten wird", sagte Larry Irving, Geschäftsführer bei der IIA. (dpa)

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