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Ab Donnerstagabend stehen sowohl für den Internet Explorer als auch für den Webbrowser Firefox Updates zur Verfügung.

Internet Explorer: Update soll Sicherheitslücke schließen

San Franzisco - Microsoft reagiert auf Sicherheitslücken: Das Unternehmen stellt ab Donnerstagabend ein Update für den Internet Explorer zur Verfügung. Webbrowser Firefox kontert mit neuer Version.

Microsoft wird ab Donnerstagabend ein Update für den Internet Explorer anbieten. Damit soll die kürzlich bekanntgewordene Sicherheitslücke geschlossen werden.

Das Update steht auf Microsofts Website zur Verfügung, teilt das Unternehmen mit. Ist die automatische Update-Funktion in Windows aktiviert, wird es automatisch heruntergeladen und installiert.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte angesichts der neu entdeckten Sicherheitslücke geraten, auf die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer zu verzichten, bis ein entsprechendes Update angeboten wird.

Das gilt für Rechner mit dem aktuellen Betriebssystem Windows 7, mit Vista und auch mit XP.

Laut Microsoft haben die Angriffe jedoch keine Auswirkung auf Benutzer des Internet Explorer 8. Dieser verfüge über erweiterte Sicherheitsfunktionen.

Webbrowser Firefox kontert mit neuer Version

Die neue Version 3.6 des Webbrowsers Firefox soll die Nutzer schneller surfen lassen. Erhältlich sei sie Donnerstagabend ab etwa 17.00 Uhr unter www.getfirefox.com.

Das teilten die Entwickler von der Mozilla Foundation in Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien mit.

Verglichen mit seinem Vorgänger sei der neue Firefox um 20 Prozent schneller. Er sorge sowohl beim Darstellen von Webseiten als auch beim Mailen oder Hochladen von Fotos für mehr Tempo.

Mehr Sicherheit durch integrierten Plug-in-Updater

Mehr Sicherheit soll ein “Plug-in-Updater“ bringen. Er weist den Anwender auf veraltete Plug-ins auf dem Rechner hin und forscht nach Updates. 

Die kleinen Applikationen sind zum Nutzen mancher Webseiten notwendig. Und wer es versäumt, die jeweils aktuellen und damit von Sicherheitslücken befreiten Versionen aufzuspielen, macht es Hackern unnötig leicht.

Die Oberfläche von Firefox 3.6 lässt sich den Entwicklern zufolge mit Hilfe von 35 000 vorgefertigten Designs, sogenannten Personas, den optischen Wunschvorstellungen des Nutzers anpassen. Auch eigene Bilder sind beim Aufpeppen des Browsers erlaubt.

Hilfe beim Ausfüllen von Formularen

Videos lassen sich ab sofort im Vollbildmodus darstellen. Firefox 3.6 erscheint in 70 Sprachen für Windows-PCs und Macs ebenso wie für Rechner, auf denen Linux läuft. Nach Angaben von Mozilla hatte der Browser weltweit zuletzt rund 350 Millionen Nutzer.

dpa

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