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Auf den ersten Blick sind diese Beine nichts Besonderes.

"Das kann nicht bequem sein"

Internet-Hype: Verknotete Beine sorgen für Knoten im Hirn

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München - Über eine Million Internet-User haben sich schon das Bild von einem Paar Beinen angeschaut - aber nicht etwa, weil dieses besonders attraktiv wäre...

Ein Knoten hält die Welt in Atem. Die Rede ist nicht etwa vom legendären Gordischen Knoten, den der Sage nach niemand lösen konnte, bis Alexander der Große auf seinem Siegeszug nach Persien (333 v. Christus) einfach ein Schwert nahm und ihn zerschlug. In dem Fall geht es um scheinbar unmöglich verknotete Beine.

Nachmachen auf eigene Gefahr.

Ein Internet-Nutzer mit dem Spitznamen "SickOfFeelingNumb" (etwa: "Schnauze voll, mich betäubt zu fühlen") postete vor ein paar Tagen einen selbstgemachten Schnappschuss auf der Bilder-Plattform imgur. Während der Fahrt mit der New Yorker U-Bahn saß ihm eine kurzberockte Dame gegenüber, die, die Beine übereinander geschlagen, in ihr Handy versunken war. So weit nichts Besonderes, doch bei genauerer Betrachtung der unteren Extremitäten der Unbekannten bemerkte der Hobby-Fotograf, dass sich das eine Bein sozusagen doppelt um das andere schlängelte, während beide Füße jedoch den Boden berührten.

"Entschuldigung, aber würden Sie bitte nicht so sitzen?", betitelte der Knipser sein Werk der Hardcore-Sitzerin, das unter dem Stichwort subwaylegs ("U-Bahn-Beine") schnell Furore im Netz machte. In den unzähligen Kommentaren gab es witzige Anspielungen auf Tentakel und Meerjungfrauen, einer hielt die Sitzposition für eine Yoga-Übung für Fortgeschrittene, mehrere vermuteten, die Dame hätte wohl sehr dringend aufs Klo gemusst. "Das kann nicht bequem sein", waren sich viele sicher, andere fanden die Pose schlichtweg unheimlich. "Ohne gebrochene Beine geht das nicht", lautete ein Urteil.

Nicht wenige versuchten, den Gegenbeweis anzutreten - meist mit schmerzhaften Ergebnissen und jeder Menge Frust, wenn sie es nicht schafften. Die erfolgreichen Nachahmer posteten stolz ihre eigenen Bein-Knoten.

Für manche Knoten-Ímitatoren war offensichtlich eher der olympische Gedanke bei dem Wettbewerb wichtig. 

Bei einigen hätte man sich gewünscht, sie hätten es lieber bleiben lassen.

Zum Nachahmen ist die Sache also nur bedingt zu empfehlen. Wer es dennoch wagt und Chancen haben will, sollte neben einer gewissen Gelenkigkeit auch einfach eine überdurchschnittliche Beinlänge mitbringen.  

Jemand macht ein Foto in der Bahn- und das Netz rastet aus

hn

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