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Mit LTE möchte Vodafone Internet-Versorgungslücken im ländlichen Raum schließen.

Vodafone: Internet-Lücken mit LTE schließen

Hannover - Der Kommunikationsriese Vodafone hat große Pläne: Bis Jahresende will der Konzern in allen bisher nicht versorgten Gegenden Deutschlands schnelle Breitbandverbindungen anbieten.

Bisher gebe es noch viele kleinere Heimbüros, die nicht an das Internet angeschlossen seien, sagte Jan Geldmacher, Vodafone-Geschäftsführer für Firmenkunden, am Montag auf der CeBIT in Hannover. Zunutze macht sich das Unternehmen dabei die Möglichkeiten der neuen Mobilfunkgeneration Long Term Evolution (LTE), die schnelle Internetverbindungen über das Handynetz ermöglicht.

Über LTE können Kunden oft schneller im Internet surfen als mit den gängigen DSL-Anschlüssen. Die Anbieter müssen zunächst aber die sogenannten weißen Flecken mit der neuen Technik versorgen, bevor sie das Netz auch in Großstädten anbieten dürfen, wo es sich für sie besonders lohnt.

Vodafone Deutschland setzt in seiner Geschäftsstrategie nach eigenen Angaben verstärkt auf Firmenkunden. Rund ein Drittel des Jahresumsatzes erwirtschafte der Konzern bereits in diesem Segment. Im abgelaufenen Quartal habe das Unternehmen ein Umsatzplus von 3,9 Prozent aufweisen können.

Hoffnung macht sie der Konzern nach Angaben von Markus Lause, Direktor der Unternehmens-Marketingabteilung, besonders auf Zuwächse mit dem sogenannten Cloud Computing, bei dem alle Anwendungen zentral über das Internet betrieben werden und keine lokalen Installationen mehr notwendig sind. Mitarbeiter eines Unternehmens könnten damit an einem virtuellen Desktop arbeiten. Einen PC bräuchten sie nicht mehr, sondern lediglich ein Smartphone, das sich bei Bedarf an einen Bildschirm und eine Tastatur anschließen lasse. “Das wird den Büroarbeitsplatz revolutionieren“, sagte Lause.

dapd

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