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Sex auf dem iPhone? Apple schiebt dem offenbar den Riegel vor.

iPhone macht Schluss mit der Hosentaschen-Freundin

Cuperino/USA - Apple macht einen auf Saubermann. Bikini-Mädels und Strip-Poker-Anwendungen verschwinden seit einigen Tagen aus dem app-Store für das iPhone. Im Internet kursiert schon eine Zensur-Liste.

Einmal ins Mikrophone pusten - und schon lüftet das Mädchen auf dem iPhone seinen kurzen Rock. Damit ist jetzt Schluss. Apple hat dieses app aus seinem Shop gelöscht, genau wie tausende weitere apps in den letzten Tagen. Offenbar fegt der Computer-Konzern aus Cupertino in Kalifornien bei einer Großreinemach-Aktion alles aus seinem App-Store, was auch nur den geringsten Hauch von Erotik verbreitet.

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Wie verschiedene Medien in Berfung auf iPhone-Entwickler berichten, verschwinden seit einigen Tagen täglich etwa 5000 apps aus dem Online-Store von Apple. Von Apple gibt es bislang keine Stellungnahme. Aber im Internet kursiert eine Liste, nach der die Firma angeblich weder Frauen (noch Männer) in Bikinis, Wörter wie "boobs" oder "sex", noch jegliches sexuell erregendes Material auf den iPhones duldet.

Wackelnde Dekolletés, Strip Poker und Gallerien mit russischen Bräuten - angeblich kurz vor der Hochzeit - tummelten sich bislang im App-Store. Sogar eine Freundin für die Hosentasche. Sie ist fast wie ein Tamagotchi - nur dass sich hier eine Dame in Unterwäsche auf dem Bildschirm des Alleskönner-Telefons räkelt. Sie lupft ihr Hemdchen und lässt gerne mal Dinge vom Stapel wie: "Ich muss mich in Form halten - aber von Dir würde ich doch nie verlangen, ins Fitnessstudio zu gehen."

Apples neues Spielzeug: Das iPad

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Im vergangenen Jahr noch hat Apple eine Jugendschutz-Funktion in das neue íPhone-Betriebssystem integriert. Die Verkaufszahlen für das app "Hottest Girls" sollen sofort in die Höhe geschossen sein. "Der app-Store wird erwachsen", titelte damals die Handy-Branchen-Seite areamobile.de

Das Wirtschaftsportal businessinsider.com stellt eine Auswahl von Erotik-apps in einer Galerie vor - nur hat wurden sie jetzt um den Hinweis ergänzt, dass der Link zum app-Store für diese Spielchen gelöscht werden musste.

Bereits im Januar machte Apple mit seiner neuen Anti-Sex-Schiene von sich reden. Die Bild-Zeitung versteckte, quasi in vorauseilendem Gehorsam, im Bild-app die Brüste der Seite-1-Mädchen hinter hellen Lichtblitzen.

Der Wiener Standard weist darauf hin, dass Apple regelmäßig seinen App-Store aufräumt. Die Quote der gelöschten Anwendungen muss in den letzten Tagen enorm angestiegen sein. Am Donnerstag noch soll sie bei 932 Anwendungen gelegen haben, tags darauf schon bei fast 4000.

Kolja Kröger

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