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Sie kriegen ihren Willen: Die Anhänger des Reformkandidaten vermuten Wahlbetrug.

Nachrichten-Scout am Mittag

Iran: Chamenei will die Wahl überprüfen

Das schreiben die Anderen: geistlicher Führer kündigt Überprüfung an, Reaktionen auf Netanjahus Grundsatzrede in Israel und schottisches Schweinegrippe-Opfer war Mutter.

Iran: Wahl wird auf Betrug untersucht

Angeblich wurde Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad überraschend wiedergewählt. Die Massenproteste, die daraufhin folgten, sind in blutigen Gewaltexzessen gegipfelt. Nun hat der geistliche Führer des Landes, Ajatollah Chamenei, angekündigt, das Wahlergebnis überprüfen zu lassen, berichtet Spiegel Online.

Der bei der Präsidentenwahl unterlegene Reformer Mir Hossein Mussawi hatte zuvor eine Annullierung der Wahl gefordert. Seine Anhänger zogen auf die Straße - doch staatliche Sicherheitskräfte gingen gegen die Demonstranten vor. Eine Kundgebung mit Protestmarsch für den heutigen Montag wurde verboten. Die Situation eskalierte, sodass Außenminister Frank-Walter Steinmeier den iranischen Botschafter einbestellte, um mit ihm die brenzlige Lage zu besprechen. Das staatliche Fernsehen kündigte am Vormittag unserer Zeit an, dass Chamenei das Ergebnis überprüfen lassen wolle.

Israel: Reaktionen auf Grundsatzrede Netanjahus

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Sonntagabend seine mit Spannung erwartete Grundsatzrede gehalten. Er sei grundsätzlich bereit, einen Palästinenserstaat zu akzeptieren, allerdings unter Bedingungen, schreibt die taz und erklärt diese. Die USA und EU reagierten positiv auf die Rede, berichtet Spiegel Online. Sie sei ein wichtiger Schritt vorwärts, sagte demnach US-Präsident Barack Obama. Die Palästinenser sind weniger begeistert - sie seien von der Rede enttäuscht gewesen, heißt es bei SpOn.

Schweinegrippe: Todesopfer war Mutter

Die Identität der schottischen Frau, die an der Schweinegrippe gestorben ist, wurde geklärt. Das Magazin Stern berichtet, die 38-Jährige habe erst vor Kurzem ein Frühchen zur Welt gebracht. Schon vor der Grippe-Infektion habe die Frau gesundheitliche Probleme gehabt.

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