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Wie sicher ist der Chat-Dienst WhatsApp wirkich?

IT-Sicherheitsexperte warnt

Ganz mies: So können WhatsApp-Chats mitgelesen werden

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München - Vor einem Monat wartete WhatsApp mit einem neuen Verschlüsselungs-Update auf. Doch die Chats sind offenbar weiter ganz simpel auszuspionieren.

"Nachrichten und Anrufe sind jetzt mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt". Mit dieser Mitteilung unterrichtete WhatsApp am 6. April seine Nutzer.

Doch von wegen, zeigte nun IT-Sicherheitsexperte Tobias Schrödel in der RTL-Sendung "SternTV". Noch immer gibt es einen Weg, die Chatverläufe anderer User auszuspionieren. Und das Erschreckende: Dazu braucht der Spion gerade einmal wenige Sekunden das Smartphone der Zielperson in der Hand zu haben.

Und so einfach geht's, wie Schrödel bewies: Über die Anwendung "WhatsApp Web" den Chat-Account auf dem Smartphone mit einem beliebigen Tablet oder Laptop synchronisieren. Eine Sicherheitsabfrage wird dazu nicht benötigt. Dafür aber der QR-Code. Doch der ist im WhatsApp-Menü auf dem Handy anwählbar. Scannt man diesen dann über den Barcode-Leser des Laptops oder des Tablets, steht der Nachrichtendienst sofort beiden Endgeräten zur Verfügung.

Ab diesem Moment ist das Mitlesen aller Chats der Zielperson möglich. "SternTV" weist aber auch darauf hin, dass das Ausspionieren durchaus strafbar ist. Demnach drohen bei einem solchen Datenklau sogar bis zu zwei Jahren Gefängnis. Wir berichten an dieser Stelle dennoch darüber, damit alle Nutzer sensibilisiert sind, wie leicht man an ihre WhatsApp-Chat-Verläufe kommen kann. Also passen Sie genau auf!

Lesen Sie auch: Mann las zwei Jahre keine WhatsApp-Nachrichten mehr

mke

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