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Der Messenger-Dienst WhatsApp erfreut sich großer Beliebtheit.

Wie daraus ein Milliarden-Erfolg wurde

Gründer verrät: WhatsApp entstand eher aus Versehen

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Mountain View - Es gibt wohl kaum noch einen Smartphone-Nutzer, der WhatsApp nicht installiert hat. Doch eigentlich hatte der Gründer des Messengers etwas ganz anderes im Sinn.

Ob Gruppenchats, private Unterhaltungen oder berufliche Absprachen: Wohl die meisten Smartphone-Besitzer nutzen WhatsApp als Messenger auf ihrem Handy. WhatsApp hat schon seit einigen Monaten die Marke von einer Milliarde Nutzern geknackt. Man kann sogar selbst herausfinden, wie viele Nachrichten man verschickt hat.

Dass sein Produkt so durch die Decke geht, damit hat WhatsApp-Gründer Jan Koum nicht gerechnet. Das Unternehmen ging 2009 an den Start, da war Koum 33 Jahre alt. Fünf Jahre später bezahlte Facebook 19 Milliarden Dollar für das Produkt - so erfolgreich war WhatsApp in dieser Zeit geworden. Seitdem tauschen die beiden Netzwerke die Nutzerdaten aus.

WhatsApp entstand als Ausrede

Dabei ist es keineswegs so, dass Koum damals dachte: „Ein Messenger fürs Smartphone fehlt, ich entwickel das jetzt.“ WhatsApp entstand laut Chip eher per Zufall.

Koum arbeitet fast zehn Jahre bei Yahoo - eine anstrengende Zeit. „Ich wollte mir eine kleine Auszeit nehmen“, sagte er in einem Interview mit Gründerszene. Nachdem die Fragen seiner Freunde nervig wurden, weil sie besorgt wissen wollten, wann er sich endlich wieder einen Job suche. Also erzählte er von seinem Nebenprojekt, eine App bauen zu wollen.

Wie das heutige WhatsApp sah der Messenger damals aber noch nicht aus. Kommunikation funktionierte nur über den User-Status. Erst als Koum bemerkte, dass die Nutzer den Status nutzten, um sich auszutauschen, programmierte er sein als Ausrede begonnenes Projekt um. Der Ansturm war gewaltig: So konnten sich die Nutzer nämlich die Kosten für SMS sparen.

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