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Wach bleiben! Nakagawa hat wohl zu tief ins Glas geschaut.

Japans Finanzminister: Erst betrunken, jetzt arbeitslos

Nach seinem desaströsen Auftritt auf einer Pressekonferenz am Samstag dankt Japans Finanzminister ab.

Man muss schon bis in die späten Jahre des Boris Jelzin zurückgehen, um einen politischen Auftritt zu finden, der auf der Peinlichkeitsskala eine ähnlich hohe Marke erreicht. Japans Finanzminister Shoichi Nakagawa auf dem G-7-Gipfel am Wochenende in Rom: Am Samstag trat er vor die Presse und hatte ganz offensichtlich ein Glas zu viel getrunken - pardon, seinen "Hustensaft" falsch dosiert.

Das war seine offizielle Erklärung nach dem Auftritt. Er habe nur mal am Wein genippt, schuld an seinen verbalen Ausfällen sei Medizin gegen eine nahende Erkältung gewesen. Am Dienstag ist Nakagawa zurückgetreten, schreibt die FAZ.

In welche Flasche er nun zu tief geschaut hat - sei es Merlot oder Medizin gewesen - es sei ihm vergönnt, schreibt die Times, die dem Vorfall ganze ein, zwei, drei Artikel gewidmet hat. Dort steht, dass wohl viele von uns sympatisieren mit einem Mann, dem ein Glas Alkohol hilft, ein solches Wochenende in der Hölle zu überstehen. Warum das Wochenende in Rom für Nakagawa die Hölle war, erklärt die Times selbstverständlich auch.

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