Neues Call of Duty

Jeden Cent wert! Black Ops 2 im Test

München - Fans von Ego-Shootern leiden derzeit wieder unter akutem Schlafmangel: Der aktuelle Ableger der Reihe Call of Duty ist da. Wir haben den Action-Hammer Black Ops 2 von Activision getestet.

Mit monotonem Brummen schwebt eine Militärmaschine über dem Urwald Nicaraguas, ein schwerbewaffneter Fallschirmspringer blickt kurz in die Tiefe, dann springt er – und genau in diesem Moment dröhnt AC/DCs Meisterwerk Back in Black dem Betrachter um die Ohren. Ja, den Werbefilm zum brandneuen Call-of-Duty-Teil Black Ops 2 hat wohl jeder in den letzten Wochen gefühlte 100 über den TV-Bildschirm flimmern sehen. Nun ist die Werbeschlacht vorbei – der heißerwartete Shooter steht endlich in den Regalen der Geschäfte. Klar, dass die tz ihn sofort ausgiebig getestet hat. Und Ja – das Spiel setzt wieder neue Maßstäbe!

In Black Ops 2 dreht sich alles um den Elitesoldaten Alex Mason und dessen Missionen. Um es kurz zu machen: Der Spieler hetzt wieder mit der Waffe in der Hand durch zerstörte Großstädte, dampfige Dschungel und staubige Wüsten – und schickt Bösewichte ins digitale Jenseits. Was daran so toll ist? Die Atmosphäre. Kein Spiel schafft es so genial, Taktik mit Aktion zu verbinden wie die Call-of-Duty-Serie. Hier ist es einfach entscheidend mit welcher Waffe, mit welchen Plan Sie losziehen – sonst ist schnell Schluss mit lustig. Toll ist auch, dasAs diesmal die Zeiten variieren. Heißt: Mal kämpft man in der Gegenwart, mal im Jahre 2025. Und: Es gibt mehrere mögliche Enden der Geschichte – der Spieler entscheidet wie alles ausgeht. Brilliant! Mehr soll hier aber nicht verraten werden.

Etwas enttäuschend ist hingegen die Grafik. Die ist zwar ok, aber eben auch nicht mehr. Häuserruinen, Bahnhöfe, Flughäfen könnten so auch im ersten Teil der Black-Ops-Serie stehen – und der ist immerhin schon zwei Jahre alt. Wer auf atemberaubende Grafik steht, sollte einen Blick in das neue Metal of Honor Warfighter werfen. Da kann Black Ops leider nicht mithalten.

Egal – die Ballerei (Freigabe ab 18!) wird sich trotzdem wieder verkaufen wie warme Semmeln. Über eine Milliarde Euro hat Activision geplant, nur allein mit diesem Spiel einzunehmen. Womit wir beim Preis wären: Black Ops 2 gibt es für die Xbox 360, die PS3 und den PC – und kostet zwischen 55 und 65 Euro.

Unser Fazit: Es ist jeden Cent wert.

Armin Geier

Rubriklistenbild: © Activision

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Unerwünschte Android-Apps notfalls deaktivieren
Bei dem Kauf eines neuen Smartphones sind viele Apps schon vorinstalliert. Einige werden wahrscheinlich nie genutzt und sollen deshalb ihren Speicherplatz für andere, …
Unerwünschte Android-Apps notfalls deaktivieren
Telefonieren per Messenger-App: Das müssen Handynutzer wissen
Hannover - Immer mehr Messenger-Apps erlauben auch Sprachanrufe direkt aus dem Chat heraus. Das spart zwar Geld, knabbert aber auch am monatlichen Datenvolumen. Und hat …
Telefonieren per Messenger-App: Das müssen Handynutzer wissen
Neue Status-Funktion: WhatsApp macht auf Snapchat
Mountain View - WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Diese erinnert an den Messaging-Dienst Snapchat.
Neue Status-Funktion: WhatsApp macht auf Snapchat
Sofortbilder überleben in Zeiten der Smartphone-Kameras
So erstaunlich es klingen mag: Klassische Sofortbild-Fotos sind nicht ausgestorben. Nicht nur Mode-Labels greifen darauf in Werbekampagnen zurück. Es gibt sogar …
Sofortbilder überleben in Zeiten der Smartphone-Kameras

Kommentare