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Laut einer Bitkom-Umfrage glaubt jeder zweite über 65-Jährige, dass Computerspiele einsam machen. Die meisten 14- bis 29-Jährigen teilen diese Meinung nicht. Foto: Daniel Naupold

Jeder Dritte findet: Videospiele machen einsam

Viele Kritiker glauben, dass Videospiele zur Vereinsamung führen. Doch folgt man einer Bitkom-Studie, sind vor allem jüngere Menschen da ganz anderer Auffassung. Jeder Zweite der Befragten erkannte auch die Vorteile dieses Mediums.

Berlin (dpa/tmn) - Videospiele haben vor allem bei Älteren immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Jeder zweite über 65-Jährige glaubt, dass Video- und Computerspiele soziale Kontakte verhindern, wie aus einer Studie von Bitkom Research hervorgeht.

Bei den 14- bis 29-Jährigen ist nur etwa jeder Sechste (17 Prozent) dieser Meinung. Insgesamt sieht gut jeder dritte Bundesbürger (35 Prozent) eine Verbindung zwischen Games und sozialer Isolation.

Jeder Vierte (25 Prozent) hält der Umfrage zufolge Video- und Computerspiele sogar für gesellschaftsgefährdend. Auch hier gehen die Meinungen je nach Alter deutlich auseinander. Während 39 Prozent der über 65-Jährigen dem zustimmen, sind es nur 8 Prozent der 14- bis 29-Jährigen.

Insgesamt überwiegt aber eine positive Haltung gegenüber elektronischer Unterhaltung. Jeder Zweite (50 Prozent) vertrat in der Studie die Ansicht, dass Video- und Computerspiele die Geschicklichkeit und das Denkvermögen fördern. Außerdem schätzen viele den Unterhaltungsaspekt beim Spielen im Familienkreis (46 Prozent) sowie mit Freunden (42 Prozent). Und immerhin gut jeder Vierte (26 Prozent) meint, dass Games die Medienkompetenz fördern. Befragt wurden 1221 Menschen ab 14 Jahren.

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