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Kein Geheimnis: Kostenlose Online-Dienste bezahlen Nutzer auch mit ihren Daten. Foto: Marcus Brandt

Jeder Zweite würde für mehr Datenschutz im Netz zahlen

Die Mehrheit der Deutschen sorgt sich um die Sicherheit ihrer Online-Daten. Um eine Nutzung durch Dritte oder Missbrauch auszuschließen, wären sie auch bereit dafür zu zahlen.

Berlin (dpa/tmn) - Dass kostenlose Dienste im Internet oft mit Daten bezahlt werden, ist bekannt: Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) würde laut einer TNS-Emnid-Studie etwas zahlen, um höchsten Datenschutz und Werbefreiheit bei sozialen Netzwerken, E-Mail-Diensten und Co zu bekommen.

Davon wäre wiederum mehr als jeder Zweite (54 Prozent) bereit, bis zu fünf Euro pro Monat zu bezahlen. Jedem Dritten (33 Prozent) wären Datenschutz und Werbefreiheit sogar mehr als fünf Euro im Monat wert. Und bis zu einem Euro monatlich dafür würde immerhin noch jeder Zehnte (10 Prozent) in die Hand nehmen.

Zwei von drei Befragten (63 Prozent) sind besorgt, weil sie nicht wissen, wer ihre persönlichen Daten nutzt - oder missbraucht: Denn 46 Prozent befürchten, dass jemand mit ihren Daten Waren im Netz bestellen, 42 Prozent sogar, dass jemand in ihrem Namen eine Straftat begehen könnte.

Dass sie durch einen vorsichtigeren Umgang mit ihren persönlichen Daten selbst etwas gegen Datensammelei tun können, glauben drei von vier Umfrageteilnehmer (75 Prozent).

Und für strengere gesetzliche Regelungen in diesem Zusammenhang plädieren 65 Prozent. Im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes waren 1009 Menschen ab 18 Jahren befragt worden.

Tabellenband zur Umfrage (pdf)

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