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Bisher nur auf Englisch: Das Internet-TV von Joost.

Mit Joost kostenlos Fernsehen im Internet gucken

Filme, Serien und Reportagen werden im deutschen Netz bald über Joost ausgestrahlt. Doch wodurch unterscheidet sich der Netzsender von anderen Formaten?

Dass die die beiden Joost-Entwickler Niklas Zennström und Janus Friis ein Händchen für erfolgreiche Internetprojekte haben, bewiesen sie bereits mit ihren Startups Kazaa und Skype. Nun haben sie einen deutschen Ableger des Internetsenders Joost angekündigt, schreibt die Frankfurter Allgemeine.

Eine Auswahl an Spielfilmen, Reportagen, Comedy-Formaten und Musiksendungen sollen zum Start kostenlos abrufbar sein. Das Angebot soll dann aufgestockt werden. Welche Produktionsfirmen ihre Sendungen bereitstellen, hat der Branchendienst Heise aufgelistet.

Die Fernsehsender sind noch nicht im Boot, obwohl Inhaber der Sendergruppe ProSiebenSat.1 beteiligt sein sollen, schreibt Heise weiter. Im Interview mit dem Branchenmagazin Horizont erklärt der Geschäftsführer von Joost, Mike Volpi, das Konzept. So soll der kostenlose Dienst durch Werbung finanziert werden, die vor und während des Programms eingeblendet wird.

Die Medienlese räumte Joost, dem Neuling auf dem deutschen Markt, schon vor einem Jahr bessere Chancen ein als dem bestehenden Zattoo, mit dem man sich ins laufende Fernsehprogramm einklinken kann. Die entscheidenden Unterschiede: Zwar hat Zattoo die großen deutschen Fernsehsender im Boot, doch kann man das Programm weder anhalten noch ältere Beiträge ansehen. Zattoo ist Fernsehen im Internet, nicht mehr. Joost hat zwar (noch) keine großen Partner, dort sucht man sich jedoch genau und nur die Sendung aus, die man auch wirklich sehen will, wie in einer digitalen Videothek.

Wem das nicht reicht, dem sei die Computerzeitschrift Chip ans Herz gelegt. Dort hat man 20 Tools aufgelistet, mit denen User im Internet fernsehen können.

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