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Jugendschützer kritisieren Messaging-Apps wie WhatsApp.

Gefährliche Inhalte

Jugendschützer kritisieren WhatsApp

Berlin - Junge Nutzer müssen besser vor gefährlichen Inhalten und Kontakten bei Messaging-Apps abgeschirmt werden, fordern Jugendschützer. Melde-Möglichkeiten seien unzureichend.

Jugendschützer sehen Probleme bei populären Messaging-Diensten und Apps von Online-Netzwerken. Junge Nutzer müssten dort besser vor gefährlichen Inhalten und Kontakten abgeschirmt werden, forderte die Initiative Jugendschutz.net in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht. Auf den Plattformen seien die Jugendschützer auf Pornografie und Anstiftungen zu Selbstgefährdung und Extremismus gestoßen. Melde-Möglichkeiten seien unzureichend und die Altersfreigaben häufig zu niedrig angesetzt.

Jugendschutz soll stärker in Produktentwicklung verankert werden

Immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen Angebote wie den Messaging-Dienst WhatsApp oder die Fotoplattform Instagram, die beide zu Facebook gehören. Anbieter mobiler Apps müssten den Jugendschutz stärker in der Produktentwicklung verankern, forderte die Initiative. Die Anbieter müssten verhindern, dass Jugendliche ungeeignete Inhalten sehen. Man brauche „Jugendschutzprogramme, die auch auf den interaktiven Plattformen Selbstgefährdung propagierende Inhalte wirksam ausfiltern“.

Im vergangenen Jahr seien über 8.000 Verstöße gegen den Jugendmedienschutz festgestellt worden, hieß es. Vier Fünftel davon seien auf Angeboten im Ausland entdeckt worden. Die länderübergreifende Stelle Jugendschutz.net war 1997 von den Jugendministerien gegründet worden.

dpa

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