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Die mutmaßlichen Täter des Millionen-Coups im KaDeWe sind vermutlich eineiige Zwillinge.

KaDeWe-Raub: DNA-Spuren sind vermutlich wertlos

Es könnte schwierig werden, die Verdächtigen für den KaDeWe-Einbruch dingfest zu machen, denn sie sind vermutlich eineiige Zwillinge und die DNA-Spuren deshalb wertlos.

Zwillinge sollen den Millionen-Coup im KaDeWe verübt haben. Für die Ermittler macht das die Sache besonders schwierig, weil sie vermutlich sogar eineiige Zwillinge sind. Das macht ihre Überführung anhand von DNA-Material nahezu unmöglich, schreibt Spiegel Online.

Die üblichen DNA-Test bestimmten nur einen Teil der Gene. Bei eineiigen Zwilligen sind diese identisch und es reicht nicht aus, nur diesen Ausschnitt zu bestimmen. Man müsse sich bei der Beweisfindung nun von DNA-Material unabhängig machen, schreibt der Spiegel. Eineiige Zwillinge seien lediglich durch ihren Fingerabdruck auseinanderzuhalten.

Bisher schweigen die vermutlich aus dem Libanon stammenden Männer zu ihrem Coup. Ein dritter Einbrecher, der auf einem Überwachungsvideo zu sehen ist, ist noch auf der Flucht. Die beiden Brüder sind in einer Spielhalle nahe ihres Wohnortes Rotenburg (Wümme) festgenommen worden und leisteten keinen Widerstand, schreibt die Welt.

Die Zwillinge sind inzwischen in Berliner Haftanstalten verlegt worden, schreibt die Berliner Morgenpost. Außerdem berichtet die Zeitung, dass die KaDeWe-Einbrecher mit einem Mann verwandt sein sollen, der in Berlin einen Mann überfuhr und später selbst ums Leben kam. Außerdem stammten die Brüder aus einem Berliner Clan, der bereits früher durch besondere kriminelle Energie aufgefallen sei. Die Karriere der Zwillinge aus Niedersachsen begann scheinbar als Dealer, nicht nur für Drogen, sondern auch für Viagra, schreibt die Bild-Zeitung.

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