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Bizarre Winterlandschaft: Der Weg nach Oimjakon führt über gefrorene Seen.

Leben bei minus 60 Grad: Zu Besuch im kältesten Dorf der Erde

In Oimjakon ist es diesen Winter nicht so wirklich kalt, etwa minus 30 Grad Celsius. Am kältesten Ort der Welt wurden schon Temperaturen von bis zu minus 68 Grad gemessen.

Milch kauft man in Oimjakon am Stück, Kühe tragen Euterwärmer und mehr als 11 Grad Innentemperatur schaffen die Öfen nicht: Oimjakon ist der kälteste Ort der Welt. Über deutsche Temperaturen von aktuell etwa minus 10 Grad können die Menschen dort wohl nur lachen.

Der Wetterbericht sagt es voraus: Zurzeit hat es im sibirischen Oimjakon gerade einmal minus 30 Grad. Im vergangenen Winter machte sich der RTL-Russland-Korrespondent für eine Reportage auf den Weg nach Oimjakon. Um die unvorstellbaren Klimabedingungen nachzuweisen, wirft er ein Glas lauwarmes Wasser in die Luft - die Flüssigkeit gefriert, bevor sie zu Boden fallen kann.

Man erzählt sich, dass Vögel in Oimjakon im Flug erfrieren, berichtet ein Reporter für die englischsprachigen Sky News. Er interviewt ein Schulkind in dem 800-Einwohner-Dorf, das sagt: Es habe keine Angst vor der Kälte, nur Angst vor Hunden. Die Kälte könne nicht beißen.

Der Ort in Sibirien ist ein beliebtes Touristenziel geworden. Europäer kommen um sich anzugucken, wie es sich bei minus 60 Grad leben lässt. Abenteuerreisen zum Kältepol der Erde gehören mittlerweile ins Programm der Winter-Reiseanbieter.

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