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Auf Talentsuche in China: Die Menschen im Reich der Mitte lieben ihren "King Kahn".

King Kahn sucht Fußball-Talente in China

Als Nationaltorwart hat Oliver Kahn seine Karriere beendet. In China sucht er sich ein neues Berufsfeld: Dort wird er in einer TV-Sendung Fußball-Talente suchen.

Ab Frühjahr 2009 will der ehemalige deutsche Nationaltorhüter Oliver Kahn in China auf Sendung gehen. Die größten Talente des Landes will er casten, berichtet die Bild-Zeitung und gibt dem dreimaligen Welttorhüter Sprüche in Dieter-Bohlen-Manier an die Hand. "Kahn wird der China-Bohlen" titelt die Zeitung. Doch der 39-Jährige will weder Sprücheklopfer werden, noch eine Castingshow betreiben, sagte er dem Internetportal Magnus. Gegenüber dem Stern meinte Kahn: "Das ist eine ernsthafte Sache."

Das Konzept der Sendung steht noch nicht fest - ob Oliver Kahn nun Torwarte oder Feldspieler, Mädchen oder Jungen spielen lässt, ist auch noch nicht sicher. Zurzeit laufen Verhandlungen mit mehreren chinesischen TV-Stationen. Ab März soll die Vorrunde der Talent-Show aus Shanghai gesendet werden.

Der Torwart-Titan ist seit der Fußballweltmeisterschaft 2002 ein Star in Asien - besonders in China, zeigt eine Bildergalerie der Netzeitung. Er betreibt sogar eine chinesische Website für seine Fans. Dort können sich bereits jetzt Nachwuchsfußballer mit Videos bewerben.

Vergangenes Jahr im Oktober hat der 39-Jährige schon einmal als Torwart-Talentscout in China Nachwuchsspieler getestet. Damals berichtete die Seite Fussball24 über seine Pläne. Das Video eines chinesischen Senders zeigt die Begeisterung, die die Menschen aus dem Reich der Mitte ihrem "King Kahn" beim Training entgegenbringen.

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