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Einfach loslassen und Kameradrohne Lily fliegt einem hinterher. Foto: Lily Robotics

Kameradrohne Lily folgt auf Schritt und Tritt

Schon freuen können sich Technikfreaks auf die kluge Flugfilmerin Lily. Die Kameradrohne ist wasserfest und knipst selbständig, so weit das gwünscht ist. Anfang 2016 soll sie erhältlich sein.

Berkeley/Berlin (dpa/tmn) - Kameradrohnen machen tolle Aufnahmen - wenn sie jemand steuert. Anders sieht das bei Lily aus: Das kleine Fluggerät bleibt seinem Besitzer automatisch auf den Fersen und filmt oder fotografiert seine Aktivitäten.

Um ein Video - und natürlich den Flug - zu starten, muss der Quadrocopter einfach nur in die Luft geworfen werden. Lily ist wasserdicht (IP67) und schwimmfähig, kann also auch auf dem Wasser gelandet werden. Die samt wasserdichtem Gehäuse fürs Handgelenk mitgelieferte Fernbedienung ist mit diversen Sensoren sowie GPS ausgestattet und hält die Drohne immer auf dem Kurs, den ihr Besitzer gerade einschlägt.

Lily nimmt Fotos mit 12 Megapixeln Auflösung und Full-HD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf. Den Ton für Filme fängt ein Mikrofon ein, das ebenfalls in der kreisrunden Fernbedienung steckt. Die Drohne fliegt bis zu 40 km/h schnell, kann sich maximal 30 Meter vom Nutzer entfernen und lässt sich alternativ auch per iOS- oder Android-App dirigieren. Mit 1,3 Kilogramm Gewicht und einem Durchmesser von 26 Zentimetern fällt sie sehr kompakt aus. Die Flugzeit geben die Entwickler von Lily Robotics aus dem kalifornischen Berkeley mit 20 Minuten an. Das schlaue Fluggerät soll Anfang 2016 für 1000 US-Dollar (rund 890 Euro) in den Verkauf gehen.

Informationen zu Lily

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