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Fremde Karten einbinden kann teuer werden.

Karte auf Homepage kann teuer werden

München - Das Herunterladen fremder Land- und Straßenkarten auf die eigene Homepage kann zur kostspieligen Urheberrechtsverletzung werden.

Das Amtsgericht München verurteilte nach Angaben vom Montag eine Gästehausbetreiberin zur Zahlung von einer Lizenzgebühr. Die Frau hatte auf ihre Internetseite eine Anfahrtsbeschreibung von einem kartographischen Verlag eingestellt (Aktenzeichen 161 C 8713/09). Die Verurteilte muss dem Verlag 729 Euro Schadensersatz und Bearbeitungsgebühr zahlen sowie eine Unterlassungserklärung abgeben. Sie hatte sich geweigert, den vollen Betrag zu bezahlen und hatte lediglich 238 Euro angeboten.

Betreiber von Websites haben jedoch durchaus Möglichkeiten, kostenlos Karten zu nutzen. Der Internetkonzern Google etwa erlaubt nach Angaben einer Sprecherin in Hamburg, seinen Dienst Google Maps über eine Schnittstelle einzubinden. Die Kartendaten werden dann von den Servern des Unternehmens geladen. Voraussetzung sei, dass die Internetseite kostenlos genutzt werden kann. Die Verwendung von Screenshots - also Fotos vom Bildschirm - ist allerdings nicht kostenlos erlaubt.

dpa

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