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Eine Russin ließ ihrer Katze die Totenmaske des ägyptischen Königs Tutenchamun auf die Brust tättowieren.

Tattoos für Katzen

Moskau - In Russland ist es der letzte Schrei: Reiche Katzenbesitzer lassen ihre Vierbeiner tättowieren. Die Tiere müssen dafür stundenlang betäubt werden. Tierschutzorganisationen protestieren.

Auf Mickeys Brust prangt ein Tattoo der Totenmaske des ägyptischen Königs Tutenchamun. Mickey ist eine Sphinx-Katze.

Ihre Besitzerin, die Russin Oksana Popova, wollte ihren Vierbeiner von allen anderen unterscheiden. Sie ließ ihre Katze deshalb im März 2009 unter Narkose drei Stunden lang tättowieren.

"Ich wollte etwas neues, andersartiges für die Zeit, in der wir leben", zitiert ein Artikel auf der Online-Plattform examiner.com Popova.

Im Internet wird Mickeys Schicksal kontrovers diskutiert, so auch auf der Seite blogs.catster.com. Auch die deutsche Nachrichtenseite dnews.de berichtet über das Leiden des tättowierten Vierbeiners.

Inwzischen hat sich das Haustier-Tattoo in Russland zum Trend entwickelt. Vor allem Reiche wollen damit die Einzigartigkeit ihrer Vierbeiner betonen.

Tierschützer gehen unterdessen auf die Barrikaden. Sie verurteilen die "barbarische und grausame" Prozedur.

“Wir sind absolut dagegen, dass die Tiere nur aus einer Laune ihrer Besitzer heraus für rein optische Zwecke so missbraucht werden", äußert sich die britische Tierschutzorganisation RSPCA. Sie wird auf der Katzenliebhaberseite miauinfo.de zitiert.

Das Tier habe überhaupt keine Wahl. Durch ein Tattoo werde es zum modischen Accessoire. Das zeuge von Respektlosigkeit gegenüber der Katze.

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