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Stein des Anstoßes: Erfolgsautor Daniel Kehlmann und sein neuer Roman "Ruhm".

Wegen Kehlmann: Rowohlt verklagt den Spiegel

Der Verlag Rowohlt hatte eine Rezensionssperre für Daniel Kehlmanns neuen Roman "Ruhm" ausgesprochen. Spiegel versuchte zu tricksen und ist aufgeflogen.

Der Verlag Rowohlt will den Spiegel verklagen, weil dieser eine Rezension von Daniel Kehlmanns neuem Roman "Ruhm" zwei Wochen vor dem Erstverkaufstag veröffentlicht hatte. Die Information streute das Börsenblatt.

Rowohlt hatte zuvor eine Rezensionssperre ausgerufen. Medien, die vor dem 16. Januar über den Inhalt des Buches schrieben, sollten eine Vertragsstrafe von 250.000 Euro zahlen - 1.000 Euro je Manuskiptseite, hat der österreichische Standard ausgerechnet.

Also versuchten die Medien, um das Problem drumherumzuschreiben. Führten Interviews, wie die FAZ, und schrieben Homestorys, wie der Spiegel (Artikel vom 5. Januar). Nach Ansicht des Verlags ist das Magazin mit seinem Text jedoch zu weit gegangen. Die Grenzen zwischen Porträt und Rezension seien nicht klar genug gezogen, erklärt die Welt. Außerdem wolle der Verlag die Institution des Erstverkaufstages festigen. Nun wird der Spiegel verklagt. Eine außergerichtliche Einigung war vorher gescheitert.

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