1860 trauert um „Atom-Otto“

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Keine neuen Diamanten in der Erde

- Eine geologische Weltkarte aller Diamantenvorkommen haben Geologen der Carnegie Institution in Washington/USA erstellt. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass es auf der Erde keine Voraussetzungen mehr für die Bildung neuer Naturdiamanten gibt. Die harten Edelsteine geben immer noch Rätsel auf - etwa über ihre Entstehung im Gestein.

<P>"Zum ersten Mal haben wir nun eine umfassende Landkarte über die Regionen, in denen Diamanten geformt werden", erklärt Steven Shirley von der Carnegie Institution. Im südlichen Afrika hat sein Team 20 Jahre lang Informationen über Erdbebengebiete studiert. Die Region ist für reiche Diamantvorkommen bekannt. Die Daten wurden mit den Einschlüssen von über 4000 Diamantenproben weltweit verglichen. Einschlüsse in Diamanten geben Auskunft darüber, welche Gesteine günstig für ihr Wachstum sind. </P><P> Diamanten entstehen unter extremen Drücken von 50 000 Atmosphären in rund 200 Kilometer Tiefe. Unter diesen Bedingungen bildet reiner Kohlenstoff ein kristallines Gitter. Die meisten Diamanten kamen durch vulkanische Tätigkeit an die Erdoberfläche.</P><P>Es gebe drei Generationen von Diamanten, berichten die Forscher im US-Wissenschaftsmagazin "Science" (Band 297). <BR>Die erste entstand vor 3,3 Mrd. Jahren, die nächste Ära vor 2,9 Mrd. Jahren und die jüngste vor 1,2 Mrd. Jahren. <BR>Nach Angaben der Geologen gibt es auch eine kleine Zahl von Diamanten aus einer Zeit vor rund 100 Millionen Jahren. Über deren Entstehung gibt es aber verschiedene Theorien. "Vieles ist bei den jungen Diamanten völlig unklar", so Steven Shirley. Man vermute aber, dass die natürlichen Voraussetzungen für Diamanten nicht mehr existieren. "Die Gegebenheiten auf der Erde sind anders geworden. Vielleicht war der Planet im Kern heißer oder die gesamte geologische Zusammensetzung war anders", so Shirley: "Die Formierung von Diamanten war eine Laune der Jugend des Blauen Planeten."<BR></P>

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