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Das erste Bild des Teleskops zeigt den Sternenkluster NGC 6791 und den Planeten TrES-2.

Kepler blickt 13.000 Lichtjahre weit ins All

Rund vier Wochen nach dem Start sendet das Weltraumteleskop „Kepler“ die ersten Bilder aus dem All. Sie zeigen Sterne, die 13.000 Lichtjahre von der Erde entfernt sind.

Die NASA hat am 7. März das Weltraumteleskop Kepler auf seine Reise geschickt.

Am 7. März schickte die NASA das Teleskop auf die Reise. Es soll kleine, erdähnliche Planeten entdecken, die potenziell bewohnbar sind. Dazu beobachtet Kepler durchgehend einen festen Ausschnitt des Himmels mit rund 100.000 Sternen im Sternbild Schwan. Die Mission soll dreieinhalb Jahre dauern. Benannt ist das Projekt nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler, der als erster die Gesetzmäßigkeiten der Planetenumlaufbahnen erkannte. Auf dem ersten Foto, das die US-Weltraumbehörde NASA jetzt veröffentlicht hat, sind ein Sternenkluster, genannt NGC 6791, sowie der Planet TrES-2 zu sehen. Der Sternenkluster ist acht Milliarden Jahre alt und 13.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Allerdings wird das Teleskop aktuell erst noch konfiguriert. Erste „richtige“ Bilder der Kepler-Mission wird es dann Anfang Mai geben.

So entdeckt Kepler Planeten

Das Teleskop sucht mittels der „Transit-Methode“ den Sternenhimmel nach Planeten ab. Wenn ein Planet an seinem Stern, den er umkreist, vorbeizieht, blockiert der Planet einen Teil des Lichts, das der Stern in Richtung Teleskop abstrahlt. Geschieht dies in regelmäßigen Abständen, handelt es sich um einen Planeten. Von der Lichtdifferenz können die NASA-Wissenschaftler auf die Größe des Planeten schließen.

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