Ein Kind lernt das Lachen

- Manche Kinder werden vom Schicksal arg gebeutelt. Wie die kleine Dascha aus Weißrussland. Sie ist seit ihrer Geburt schwer behindert und hat keine leiblichen Eltern mehr. Das Mädchen wurde in Gomel, der nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl stark strahlenbelasteten weißrussischen Stadt geboren. Durch eine nicht rechtzeitig erkannte ausgerenkte Hüfte und ein zu kurzes Bein humpelt Dascha. Sie soll später, wenn sie ausgewachsen ist, operiert werden.

Doch schlimmer als diese Behinderung war die angeborene Fehlbildung des Gesichts, ein völlig verkümmerter Unterkiefer und ein zu enger Schlund: Dascha konnte nicht normal schlucken und litt an gefährlicher Atemnot.<BR><BR>Ob diese Fehlbildung mit der Strahlenbelastung zu tun hatte, wird nie zu klären sein. Doch eine Hilfsorganisation, die sich um Tschernobyl-Kinder kümmerte, brachte Dascha und ihre Pflegemutter mit nach München.<BR><BR>Hier konnte das Kind von dem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Hans-Florian Zeilhofer in mehreren Eingriffen so weit rehabilitiert werden, dass es inzwischen normal atmen, kauen und schlucken kann. Und es hat das Lachen gelernt. <BR><BR>Dank der Hilfe von großzügigen Merkur-Lesern, die mit ihren Spenden den Aufenthalt des Kindes während der (kostenlosen) Operation und der weiteren Therapie ermöglicht haben.<BR>Der Unterkiefer von Dascha, der sich nach mehreren Spezialeingriffen gut geformt und nach vorne geschoben hat, muss jedoch weiter trainiert werden, sonst bleibt er im Wachstum wieder zurück. <BR><BR>Im neuen Jahr muss Dascha in der Kieferorthopädie behandelt und so trainiert werden, dass sie daheim bis zur nächsten Kontrolle allein weiter üben kann. Das freilich kostet Geld. Geld, das Daschas Pflegemutter, die als Sekretärin in Gomel arbeitet, allein nicht aufbringen kann. <BR><BR>Doch nicht nur das Mädchen aus Weißrussland, braucht unsere Hilfe, damit es behandelt werden kann. Auch in Rumänien warten zwei Kinder mit entstellten Gesichtern dringend auf Hilfe durch den Spezialisten. Eines braucht ein künstliches Kiefergelenk. Ein anderes ist mit einem schwer deformierten Gesichtsschädel geboren worden. Helfen Sie uns, diesen Kindern zu helfen!<BR> 

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