Kinderpornografie in "Second Life": Staatsanwaltschaft hat Spur

- Halle - Nach der Verbreitung von Kinderpornografie in der virtuellen Internet-Welt "Second Life" hat die Staatsanwaltschaft Halle den mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht.

"Wir haben einen Namen und damit eine Spur", sagte Oberstaatsanwalt Peter Vogt von der Zentralstelle gegen Kinderpornografie bei der Staatsanwaltschaft am Freitag der dpa. Die Akte werde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Zum Wohnort des Verdächtigen wollte sich Vogt nicht äußern.

Das ARD-Magazin "Report Mainz" hatte den Fall aufgedeckt. Laut Vogt sind sechs bis sieben Fotos eindeutig kinderpornografisch. Das Delikt kann mit drei Monaten bis fünf Jahren Haft bestraft werden. Die Verbreitung von Kinderpornografie in "Second Life" ist nach Einschätzung des Staatsanwalts vermutlich kein Einzelfall. Schon in der Vergangenheit habe es immer wieder Hinweise auf Kinderpornografie gegeben, aber keine Beweise.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment
Laut Medienberichten plant Apple, zwei seiner iPhone-Modelle aus dem Sortiment zu nehmen. Kunden könnten nur noch wenige Wochen Zeit bleiben, um zuzuschlagen.
Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment
WLAN-Passwort einfach mit anderen iOS-Nutzern teilen
Will man bei Freunden oder Verwandten zum ersten Mal ins W-Lan, steht zunächst ein umständliches Passwort-Eintippen an. Das ist bei Nutzern von iOS 11 nun nicht mehr …
WLAN-Passwort einfach mit anderen iOS-Nutzern teilen
Instagram führt Fragen-Sticker ein
Um besser mit seinen Followern zu interagieren bringt Instagram eine neue Funktion: Neuerdings können Nutzer ihren Idolen oder Freunden beliebige Fragen stellen. Die …
Instagram führt Fragen-Sticker ein
Neue Funktion bei WhatsApp: Von dieser Änderung können alle profitieren
Nervige Gewinnspiele, Kettenbriefe - immer wieder werden WhatsApp-Nachrichten verschickt, die so viele Daten wie möglich von den Nutzern sammeln sollen. Damit könnte es …
Neue Funktion bei WhatsApp: Von dieser Änderung können alle profitieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.