Kino.to

Raubkopierer soll 120.000 Filme hochgeladen haben

Leipzig - Zwei Jahre nach der Abschaltung des illegalen Filmportals Kino.to haben Ermittler einen weiteren mutmaßlichen Urheberrechtsverletzer in Schleswig-Holstein aufgespürt.

Der Mann soll rund 120 000 Filme bei Kino.to oder anderen Streamingportalen hochgeladen haben. Bereits am vergangenen Mittwoch sei die Wohnung des Mannes durchsucht worden, sagte Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden, am Montag. Gegen den Mann werde wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung ermittelt. „Der Beschuldigte war kooperativ und hat seinen Tatbeitrag vollumfänglich eingeräumt“, sagte Klein. Deswegen sei er auf freiem Fuß geblieben.

Die führenden Köpfe von Kino.to, darunter der Gründer aus Leipzig und der Chef-Programmierer, waren in den vergangenen beiden Jahren zu Haftstrafen verurteilt worden. Nach Angaben von Klein sind die Ermittlungen im Kino.to-Komplex aber längst noch nicht abgeschlossen. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft in Dresden koordiniert die Ermittlungen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Google bringt Mesh-WLAN-System Google Wifi nach Deutschland
Ab sofort ist Google Wifi in Deutschland erhältlich. Nutzer sollen es ganz leicht einrichten können. Google setzt bei Wifi auf das Mesh-System. Damit sollen Verbraucher …
Google bringt Mesh-WLAN-System Google Wifi nach Deutschland
Word-Dokument nicht weiterbearbeiten
Normalerweise springt Microsoft bei einem Dokument automatisch an die zuletzt bearbeitete Stelle. Auf Wunsch lässt sich das ändern.
Word-Dokument nicht weiterbearbeiten
Eigene Handschrift als Schriftart nutzen
Schreibtradition trifft digitale Technik: Ein kostenloser Onlinedienst erstellt einen Zeichensatz, der aussieht wie die eigene Handschrift. Dies bewährt sich etwa beim …
Eigene Handschrift als Schriftart nutzen
Krypto-Mail-Anbieter ProtonMail eröffnet VPN-Dienst
In Zeiten flächendeckender Datenspeicherung wird Anonymität im Internet zu einem immer wichtigeren Thema. Einen Beitrag dazu leisten die Betreiber von ProtonMail mit …
Krypto-Mail-Anbieter ProtonMail eröffnet VPN-Dienst

Kommentare