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Ein Eisbär am Nordpol

Wenn Eisbären schwitzen

Der Klimawandel schreitet voran, das ist unbestritten. Das Forschungsschiff Polarstern bringt neue Erkenntnisse von seiner Expedition zum Nordpol mit.

Das Forschungsschiff Polarstern ist nach einer 20.000 Kilometer langen und vier Monaten dauernden Expedition in seinem Heimathafen nach Bremerhaven zurück gekehrt.

Das Schiff konnte während seiner 23. Expedition sowohl die Nordost- als auch die Ostwest-Passage befahren und somit den Nordpol umrunden. Das war nur möglich, weil die Eisdecke in der Arktis in diesem Somme dünn war. Die Nordost-Passage galt aufgrund des dicken Eises bisher als unpassierbar. Diese Entwicklung sei besorgniserrengend, sagte die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, Karin Lochte. Noch sei unklar, ob der Eisrückgang dauerhaft oder vorübergehend ist.

Es bestehe die Gefahr, dass sich der Arktische Ozean weiter erwärme und auch seine Wärme an die Atmosphäre abgebe. Den Grund dafür zu finden, sei die wichtigste Aufgabe für die Forscher, sagte Lochte. Erwärmt sich die Erde weiterhin, wird sich das auch auf die Tiere und Pflanzen auswirken.

Die Expedition brachte außerdem überraschende Erkenntnisse über das ostsibirische Festland mit. Sie stützen den Anspruch Russlands, seine Wirtschaftszone nach Norden auszudehnen, um von den dort vermuteten Bodenschätzen zu profitieren.

Blick ins Web zum Klimawandel

  • Die Zeit berichtet über die aktuelle Nachricht und nennt viele Zahlen.
  • Hier geht es zur offiziellen Internetseite der amerikanischen Organisation für Arktisforschung NOAA. Aktuelle Entwicklungen und erkenntnisse zur Arktis finden sich dort.
  • FAZ.net unterhält ein KlimaBlog.
  • Das ZDF bietet eine interaktive Grafik zum Klimawandel an. Einzelne Regionen der Erde können ausgesucht werden und die Entwicklung wird gezeigt.
  • Die Welt kommentiert "Das Klima ist weg" und plädiert für eine langfristige Planung in Sachen Klimaschutz.
  • Öko-Flüchtlinge werden laut Deutscher Welle in den kommenden Jahrzehnten zunehmen, denn es wird immer mehr Regionen auf der Erde geben, die nicht mehr bewohnbar sein werden.
  • Die Welt berichtet von Krankheiten, die wir für ausgerottet oder sehr selten hielten und, die mit dem Klimawandel und der Erderwärmung zu uns zurück kommen.
  • Der Stern zeigt am Beispiel der kolumbianischen Stadt Cartagena de Indias die Folgen des Klimawandels.

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