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Wechsel zu DVB-T2 HD? Rund fünf Prozent der Satelliten-, Kabel- oder IPTV-Zuschauer haben konkrete Wechselabsichten. 19 Prozent ziehen einen Wechsel in Betracht. Foto: Sophia Kembowski/dpa

Ergebnisse einer Studie

Knapp zwei Millionen erwägen Wechsel zu DVB-T2 HD

DVB-T2 HD ist seit Ende März auf Sendung und für manch einen TV-Schauer offenbar ein Grund, über den Wechsel des Empfangswegs nachzudenken. Über die Ergebnisse einer aktuellen Studie.

Nürnberg (dpa/tmn) - Rund 1,9 Millionen Fernsehzuschauer in Deutschland erwägen den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T2 HD. Das geht aus einer Studie des Branchenverbands gfu hervor.

Demnach haben rund fünf Prozent aller Satelliten-, Kabel- oder IPTV-Zuschauer konkrete Wechselabsichten, weitere 19 Prozent ziehen den Wechsel in Betracht. Auf alle deutschen Fernsehhaushalte hochgerechnet macht das rund 1,9 Millionen potenzielle neue Zuschauer aus.

DVB-T2 HD mit - je nach Region - bis zu 40 Kanälen in Full-HD-Auflösung ist seit Ende März 2017 auf Sendung. Laut Studie ist die drahtlose Übertragung des hochauflösenden Fernsehprogramms für rund 80 Prozent der Befragten ein bekannter Begriff. Damit ist das Antennenfernsehen deutschlandweit bekannter als sein tatsächlicher Marktanteil. Plattformbetreiber Freenet TV meldete Ende April rund 1,5 Millionen aktive Empfänger.

Deutlich niedriger als der Bekanntheitsgrad ist offenbar die abschreckende Wirkung der monatlichen Kosten für den Empfang der Privatsender. Sie werden ab Ende Juni nur noch gegen rund 70 Euro Gebühr pro Jahr unverschlüsselt übertragen. Rund die Hälfte der befragten Antennengucker will deswegen nicht den Empfangsweg ändern. 35 Prozent der Befragten haben sich noch nicht entschieden.

Für rund acht Prozent der DVB-T-Schauer sind die Gebühren allerdings Grund zum Wechsel zum Kabelfernsehen. Weitere vier Prozent wollen sich eine Satellitenantenne auf ihr Dach schrauben und knapp drei Prozent ihr TV-Programm künftig über das Internet empfangen.

Für die Studie wurden im Auftrag der gfu durch Value_A Marketing Intelligence im Mai 2017 rund 2000 Haushalte befragt.

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