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Äußerlich ähnlich, das Innere unerreicht: Heike wird Hilde nicht gerecht.

Heike Makatsch ist nicht Hilde

Donnerstag läuft "Hilde", der teuerste deutsche Film der Nachkriegszeit, an. Er erzählt die Lebensgeschichte der Ikone Hildegard Knef. Die Kritiker sind nicht begeistert.

"Natürlich ist die große Hildegard Knef einen Film wert - nur 'Hilde' ist nicht dieser Film", leitet die Süddeutsche Zeitung lapidar ihre Filmkritik ein. Der Film habe gute Szenen, ihm ginge aber schnell die Luft aus, heißt es.

Am Donnerstag also ist der Kinostart für die langersehnte Verfilmung von Hildegard Knefs Leben. Heike Makatsch spielt die Schauspielerin und Sängerin, die vor allem mit ihrem Lied "Rote Rosen", aber auch für ihre freche und ehrliche Art berühmt geworden ist.

Nicht nur der SZ gefällt der Film nicht. Welt Online fühlt sich von der Regie Kai Wessels an einen Volkshochschulkurs erinnert. Der Film schaffe es nicht, Klarheit in Knefs Leben zu bringen und die Entwicklung des ursprünglich naiven Mädchens nachzuzeichnen. Psychologisch bleibe der Film flach.

Auch wenn Heike Makatsch Hildegard Knef optisch und akustisch ähnele, sei der Film unausgegoren und uneindeutig, findet Spiegel Online. Die Widersprüche im Leben der Sängerin würden ausgeblendet. Mit platten Dialogen verschwende Regisseur Kai Wessel viel Zeit im Film, ist der Wiener Zeitung aufgefallen. Für ein angemessenes Porträt der Vielumstrittenen reiche es nicht. Einzig der SWR scheint begeistert zu sein und titelt: "Täuschend echt".

Auf Youtube findet sich ein Interview mit Heike Makatsch, in der sie erzählt, wie sie sich auf diese wohl vorerst größte Rolle ihres Lebens vorbereitet hat. Bei Youtube gibt es auch eine Aufnahme Hildegard Knefs, in der sie ihre berühmten Lieder "Rote Rosen" und "Ich möchte am Montag mal Sonntag". Zum Vergleich: So hört sich "Rote Rosen" bei Heike Makatsch an.

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