Google Street View: So können Sie sich wehren

München - Google will noch in diesem Jahr die Straßenbilder von 20 deutschen Großstädten ins Internet stellen. So können Sie sich dagegen wehren.

Wer seine Immobilie ausblenden lassen möchte, hat drei Möglichkeiten:

1. Per Brief

Der Eigentümer oder auch Mieter schickt einen Antrag mit genauen Adressangaben an Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg. Damit der Antrag rechtzeitig vor der Einführung von Street View umgesetzt werden kann, muss der Brief mit Poststempel vom spätestens 21. September 2010 datiert sein.

2. Online

Sie schicken den Widerspruch per E-Mail an streetview-deutschland@google.com. Über eine jetzt freigeschaltete Internetseite können Mieter und Eigentümer Google mit der Vorab-Unkenntlichmachung ihres Wohnhauses beauftragen. Diese Möglichkeit ist für die ersten 20 erfassten Städte bis 15. September (Mitternacht) verfügbar. Für die später folgenden kleineren Städte und Dörfer bleibt die Möglichkeit bis ins nächste Jahr hinein offen.

3. Erst testen – dann löschen

Man kann als Nutzer erst Street View ausprobieren und dann entscheiden, ob man Haus oder Wohnung unkenntlich machen möchte. Dazu muss man dann auf den Link „Ein Problem melden“ links unten auf jedem einzelnen Street-View-Bild klicken. Eigentümer und Mieter sind gleichgestellt: Egal welcher von beiden eine Löschung beantragt: Dieser wird laut Google gleichermaßen entsprochen. Bei Mehrfamilienhäusern genügt laut dem Unternehmen der Widerspruch eines Bewohners, um das gesamte Wohnhaus ausblenden zu lassen. Für alle Fälle gilt: Eine Löschung aus der Datei ist unwiderrufbar.

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