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Angst auf dem Heimweg muss nicht sein: Drei Studenten haben eine App entwickelt, die Hilfe verspricht.

"KommGutHeim"

Diese App macht den Heimweg sicherer

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München - Angst auf dem Nachhauseweg: Wer sich nach dem Treffen mit Freunden alleine im Dunklen auf den Heimweg macht, fühlt sich oftmals unsicher. Die "KommGutHeim"-App verspricht Abhilfe.

Alleine in der Nacht im Dunklen nachhause gehen - vor allem viele Frauen verspüren da ein unsicheres Gefühl. So manch eine Allein-Heimgängerin führt deswegen während des Weges lieber Pseudo-Gespräche über das Smartphone oder schreibt eine SMS, wenn sie gut nachhause gekommen ist.

Eine neue Handy-App kann da Abhilfe schaffen: "KommGutHeim"heißt sie. Drei Maschinenbau-Studenten aus Regensburg haben die Anwendung entwickelt. Holen Nutzer sie sich aufs Handy, können sie sich mit einer Live-Standort-Übertragung von ausgewählten Personen auf dem Heimweg begleiten lassen. Eine Karte zeigt den Weg eines Läufers der Familie oder Freunden bis auf wenige Meter genau an. Zum Start und Ende des Weges bekommen die "Beobachter" eine Push-Mitteilung. Das Praktische: Die App funktioniert weltweit.

So sieht die "Komm gut heim"-App auf dem Handy aus.

Ist der Alleine-Heimgeher eine Zeit lang nicht mehr in der App aktiv, wird er nach 20 Minuten gefragt, ob er noch auf dem Weg ist. Reagiert er nicht, werden die Kontaktpersonen nach zehn Minuten über die App benachrichtigt.

"Innerhalb des nächsten Monats wollen wir auch noch einen Notruf-Knopf einführen", sagt Tim Hautkappe zu unserem Portal. Der 22-Jährige hat die App zusammen mit Katharina Hochmut und Mario Pfaller (beide 20 Jahre alt) entwickelt. Mit dem Alarm-Button sollen die "Beobachter" eines Heimgängers auch sofort alamiert werden können.

Geld verdienen die Zweitsemester-Studenten mit ihrer Erfindung, die bislang rund 5.000 Mal heruntergeladen wurde, bisher übrigens nicht. "Bis jetzt ist die App noch kostenlos", sagt Hautkappe. 

Die App gibt es fürs Iphone und auch für Android-Handys.

wei

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