Kooperation oder Fusion?

- Wenige Tage vor dem nächsten Treffen der Kommission "Wissenschaftsland Bayern 2020" gibt es noch kein endgültiges Konzept für teilweise oder komplette Zusammenlegungen der beiden Münchner Universitäten. Dieter Heinrichsen, Sprecher der Technischen Universität (TUM), sagte auf Anfrage: "Wir überlegen derzeit hausintern, was wir mit den Kollegen von den Nachbarfakultäten tun wollen."

Vor allem bei den doppelt vorhandenen Fakultäten wie Chemie, Physik und Informatik werde weiter "über Möglichkeiten der Zusammenarbeit" diskutiert.<BR><BR>Dazu eine Sprecherin im Wissenschaftsmisterium: "Wir wollen den Empfehlungen der Kommission nicht vorgreifen." Vorschläge zum Umfang künftiger Zusammenarbeit von TUM und LMU seien bis Ende März 2005 zu erwarten.<BR>Die Kommission aus zwölf unabhängigen Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unter Vorsitz von Jürgen Mittelstraß hatte Mitte September erstmals über mögliche Fusionen diskutiert. Doch in den Fakultäten wird diese Idee äußerst kontrovers beurteilt.<BR>

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