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Kreationsmus an Schulen: Andere glauben, dass das Fliegende Spaghettimonster die Welt erschaffen hat.

Adam und Eva kommen im Biologieunterricht an

Kreationismus, der Glaube an Adam und Eva, hält Einzug in den deutschen Biologieunterricht. Gerade im Darwin-Jahr, im Jahr der Evolutionstheorie, sind Kritiker alarmiert.

Gott schuf die Welt in sechs Tagen und Eva wurde aus einer Rippe Adams gebastelt: Der Kreationismus ist die bibeltreue Sicht auf die Entstehung der Erde. Anerkannt ist in Deutschland jedoch die Evolutionstheorie, die an Schulen im Bio-Unterricht weitergegeben wird.

Bisher war es ein amerikanisches Problem, dass an Schulen auch der wissenschaftsferne Kreationismus unterrichtet wurde. Nun hält die Theorie jedoch Einzug in deutsche Klassenzimmer, berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich auf Professor Ulrich Kutschera, der in Kassel und Stanford Evolutionsbiologie unterrichtet.

Ganz so weit wie in Amerika, wo der christlich-fundamentalistische Verein Answers in Genesis ein Museum allein für die Kreations-Theorie eröffnet hat, sind wir hier zwar noch nicht. Trotzdem sind Kritiker alarmiert ob dieser Erkenntnisse. Gerade im Darwin-Jahr, in dem der Vater der Evolutionstheorie 200 Jahre alt geworden wäre, ist eine solche Entwicklung undenkbar. Über den Forscher Charles Darwin gibt es ein deutschsprachiges Internetportal, das ZDF hat ein Themenpaket zu seinem 200. Geburtstag veröffentlicht. Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen zeigt einen Text, der die Erscheinungsformen des Kreationismus in Deutschland mit denen in den USA vergleicht.

Doch noch braucht man sich in Deutschland keine Sorgen zu machen, nicht, solange es Fans der Theorie vom Fliegenden Spaghettimonster gibt. Diese (natürlich erfundene) Gegentheorie zum Kreationismus betet ein heiliges Nudelmonster an, dass die Welt erschaffen hat und Piraten für ihre Führung einsetzen will.

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