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Der Blogger Omid Reza Misajafi ist im iranischen Gefängnis gestorben.

Iran: Blogger stirbt im Gefängnis

In Iran stirbt ein Blogger, etwas weiter berichten israelische Soldaten von wahllosen Tötungen. Derweil beschreibt ein amerikanischer Autor den Krieg mit bissigem Humor.

Im Alter von etwa 25 Jahren ist in einem iranischen Gefängnis ein Blogger gestorben. Omid Reza Misajafi war im November verhaftet worden, weil er in seinem Blog angeblich den oberen geistlichen Führer im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, beleidigt haben soll.

Nachdem die Nachricht seines Todes am Mittwoch bekannt wurde, fürchteten einige, der junge Mann sei an den Folgen von Verletzungen gestorben. Das Kommittee zum Schutz von Bloggern behauptet, Folter sei in iranischen Gefängnissen nicht unüblich.

Doch die Todesursache war wohl eine Andere. Ein mitinhaftierter Arzt sagte dem Anwalt des Bloggers, Omid Reza Misajafi sei zunehmend depressiv geworden. Erst vor Kurzem schrieb er in einer Mail an die Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen: "Ich habe Angst. Das Problem ist nicht meine zweijährige Haftstrafe. Aber ich bin eine sensible Person. Ich werde nicht die Energie haben, im Gefängnis zu leben." Offensichtlich hat er Selbstmord begangen. ReadWriteWeb hat ein Video.

Wenige Länder weiter ein anderes Krisengebiet, das rumort. Israelische Medien berichteten laut Welt, dass die Soldaten des Landes während einer Versammlung von wahllosen Tötungen im Gaza-Konflikt gesprochen haben. Palästinensische Passanten seien demnach erschossen worden, weil sie beispielsweise falsch abgebogen waren.

Immerhin scheint sich das Leben tausender Flüchtlinge aus dem Irak nun zum Besseren zu wenden. 122 von 2500 Flüchtlingen treten ihre Reise nach Deutschland an. Im Auffanglager Friedberg bei Göttingen sollen sie erstmal unterkommen, schreibt Spiegel Online. Der Korrespondent hat drei Familien vor der Abreise besucht.

War-Nerd findet den Krieg super

Malte Welding veröffentlicht ein lesenswertes Interview, das der Autor des Hitlerblogs bei der linken Tageszeitung taz, Daniel Erk, mit dem War-Nerd geführt hat. So bezeichnet sich der US-amerikanische Autor Gary Brecher. Der Kriegsexperte bloggt für das russische Magazin The Exiled über Krieg, Krisen und Konflikte - sarkastisch, zynisch, unterhaltsam. Beispielsweise gibt er dem wegen Kriegsverbrechen gesuchten General Laurent Nkunda Tipps, wie dieser sich besser in den Medien inszenieren könnte und bewirbt sich für den Job des PR-Beraters.

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