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Microsoft muss sein Office-Programm gegen Angreifer schützen. Kriminelle verschicken derzeit schadhafte Word-Dokumente. Foto: Matthias Balk/dpa

Keine Spam-Anhänge öffnen

Kriminelle nutzen Sicherheitslücke in Microsoft Office aus

Wer mit Microsofts Office-Programm arbeitet, sollte bei Spam-Mails vorsichtig sein. Forscher warnen, dass derzeit infizierte Word-Dokumente im Umlauf sind. Ein Sicherheits-Update wurde bereits angekündigt.

Berlin (dpa) - Nutzer von Microsofts Office-Programm sind derzeit einem Großangriff durch Schadsoftware ausgesetzt. Wie Forscher des amerikanischen Cybersecurity-Anbieters Proofpoint mitteilten, sind weltweit Millionen Nutzer von Microsofts Schreibprogramm Word auf Windows-PCs betroffen.

Gegen eine erst kürzlich entdeckte Sicherheitslücke im Programm werde offenbar derzeit ein Angriff mit Schadprogramm gefahren. Die Angreifer versuchten, über eine groß angelegte Spam-Aussendung den Banking-Trojaner Dridex auf den Rechnern der Anwender zu installieren.

Die Mails haben als Anhang ein schadhaftes Word-Dokument im RTF-Format (Rich Text Format). Die Forscher berichten, dass ein Öffnen der infizierten Dateien bereits dazu führt, dass der Rechner des Opfers kompromittiert wird. Word blendet zwar eine Warnung vor potenziell gefährlichen Links ein, an diesem Punkt ist der Rechner aber bereits infiziert.

Microsoft dürfte die Lücke schon bald geschlossen haben. Nutzer sollten die Gefährlichen Spam-Mails auf keinen Fall öffnen, raten Sicherheitsexperten. Außerdem sollten die Anwender möglichst bald das von Microsoft angekündigte Update installieren.

Bericht von Proofpoint

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