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In ProSiebens Actionshow "Wipeout" müssen die Kandidaten über sich drehende Balken balancieren.

"Wipeout - Heul nicht, lauf!" startet erfolgreich

ProSiebens neue Actionshow erinnert an japanische Gameshows, in denen die Moderatoren affektiert und die Kandidaten ständig eingeschlammt sind.

"Wipeout - Heul nicht, lauf!" heißt die neue Actionsendung auf ProSieben. Achtmal ist sie jetzt dienstags zur Primetime zu sehen. Die erste Sendung kam bei Kritikern und Zuschauern gut an.

24 Kandidaten müssen durch einen nahezu unüberwindbaren Parcours laufen, klettern, robben, springen und schwimmen. Fast immer landen sie im Wasser oder im Schlamm. Nach einer Stunde ist der härteste unter den Kandidaten um 10.000 Euro reicher. Vorbild sind japanische und amerikanische Spiele-Sendungen. Takishi's Castle beispielsweise erfreut sich größter Beliebtheit und ist auch auf Youtube ein Renner.

Dafür müssen die Kandidaten beispielsweise auf einer Plattform stehen und über einen immer wiederkehrenden Metallarm springen. Oder sie sollen an einer Kletterwand entlang ein Schlamm-Bassin überwinden. Leider ist die Kletterwand mit Löchern versehen, aus denen fliegende Fäuste schnellen, die jeden Kandidaten in den Schlamm befördern. Auch die Welt zweifelt in ihrem Kommentar daran, dass die Teilnehmer Spaß hatten, wie sie immer wieder betonen.

Schlimm genug, dass Menschen sich für Geld derart zum Affen machen. Doch die Kommentatoren Matthias Opdenhövel und Werner Hansch machen auch keinen Hehl daraus, was sie von den Kandidaten halten. Die Kommentare sind unterirdisch und nicht lustig, schreibt die FAZ.

Das Branchenmagazin DWDL titelt, das neue Format habe einen "hervorragenden Start" gehabt. In der relevanten Zielgruppe war der Marktanteil mit 16,2 Prozent tatsächlich hervorragend. Der Medienverwerter zeigt sich zwar weniger euphorisch, aber dennoch beeindruckt vom Unterhaltungswert der Show.

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