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Fidel Castro.  

Internet für alle Postämter in Kuba 

Havanna - Kubas Postämter gehen online: Künftig werden alle öffentliche Internetanschlüsse bekommen. Das ist eine deutliche Lockerung der Bestimmungen, doch mit der Umgesetzung dauert es noch.

In einer Erklärung der Regierung im Internet hieß es, die Postgesellschaft Empresa Correos de Cuba sei ermächtigt worden, „allen Personen einen öffentlichen Internetzugang zu gewähren“.

In vielen Postämtern Kubas gibt es auch jetzt schon öffentliche Computer, sie sind aber nur mit dem kubanischen Intranet verbunden, in dem es nur eine sehr begrenzte Zahl von kubanischen Websites gibt. Dort können Kubaner zwar auch internationale E-Mails empfangen und senden, der Rest des Internets bleibt ihnen aber verschlossen. Die Einschränkungen sind damit sogar noch stärker als in Ländern wie China oder Saudi-Arabien.

Selbst der begrenzte Internetzugang ist für Kubaner sehr teuer. Er kostet umgerechnet rund 1,62 Dollar pro Stunde. Dabei verdient ein staatlicher Angestellter nur rund 20 Dollar im Monat. Noch teurer ist es in Touristenhotels, wo es etwa 6,50 Dollar die Stunde kostet.

Noch etwas verbreiteter ist der Internetzugang über Computer in Behörden, wo dann Regierungsmitarbeiter, Akademiker und Parteiführer Zugang zum Internet haben. Aber auch dort werden vielfach Websites blockiert, die als feinselig betrachtet werden, was besonders regimekritische kubanische Blogger im Ausland betrifft.

ap

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