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Der künstliche Hintern eines 100-Kilo-Mannes soll die Stabilität des Galaxy Note 4 von Samsung beweisen. 

Bendgate

Mit künstlichem Hintern: Samsung veräppelt iPhone 6

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München - Das Gerede um das iPhone 6, das sich angeblich leicht verbiegen kann, ist ein gefundenes Fressen für die Konkurrenz. Samsung nutzt die Bendgate-Affäre auf humorvolle Weise für sich.

"Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf die Hose halten", heißt es im Volksmund sehr frei nach Schillers "Glocke". Und wer mit Gewalt sein iPhone 6 oder das iPhone 6 Plus verbiegen will, der schafft das auch, wie ein Produkttester in einem Youtube-Video bewies, das viral ging.

 

Zwei freche britische Teenager kamen bei ihrem "Test" mit versteckter Kamera in einem Apple-Store zum gleichen Ergebnis

Da kann Apple noch so sehr betonen, dass das iPhone 6 im alltäglichen Gebrauch stabil ist und bleibt und dass sich in den ersten sechs Tagen seit Verkaufsbeginn nur neun Kunden beschwert hätten: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, weiß wieder der Volksmund. Und so sprangen namhafte Unternehmen wie KitKat und Ritter Sport auf den Zug auf und machten sich über das vermeintliche Biege-Handy lustig.

In einem Youtube-Video greift jetzt der koreanische Handy-Hersteller und größte Widersacher von Apple auf dem heiß umkämpften Smartphone-Markt den vermeintlichen Biege-Skandal rund um das iPhone 6 auf - und veräppelt Apple nach Strich und Faden. 

100-Kilo-Modellhintern als Beweis

Zunächst wird mit Hilfe eines Strichmännchens dargestellt, dass sich viele Dinge in der Gesäßtasche verbiegen: die Geldbörse etwa, die Kreditkarte, eine Gabel (!) - oder eben auch das Smartphone. Um zu beweisen, dass die Gefahr beim Galaxy Note 4, das am 17.Oktober herauskommen soll, nicht besteht, machen sich in dem Clip einige Maschinen über das neue Samsung-Flaggschiff her. Und damit auch die letzten Zweifel ausgeräumt werden, darf schließlich der Hintern eines künstlichen 100-Kilo-Mannes auf dem Mobiltelefon Platz nehmen - und zwar nicht einmal, sondern gleich 100-mal! 

Der Grund für die Stabilität des Geräts, heißt es, sei die besondere Konstruktion, die unter anderem mit einem Echtmetallrahmen aufwarten kann - im Gegensatz zum Aliuminiumrahmen des iPhone 6.

"Seelenfrieden für die Gesäßtasche"

"Seelenfrieden für seine Kunden und deren Gesäßtasche" will der Smartphone-Bauer so herstellen, der versichert, das Galaxy Note 4 sei "groß, dünn, aber stark". Der Name iPhone fällt in den knapp zweiminütigen Video kein einziges Mal, aber auch so ist sonnenklar, worauf man hier abzielt. Über 2 Millionen Mal wurde das Filmchen in den ersten fünf Tagen bereits angeklickt: Die Kampagne scheint zu fruchten - und lässt dabei fast vergessen, dass sich natürlich auch ein Galaxy S4 biegen lässt, wenn man es darauf anlegt, wie ein anderes Video zeigt.

 

Nach Bendgate jetzt Gapgate?

Doch auch dem angekündigten und heiß erwarteten Samsung-Phablet droht bereits ein Skandälchen: Unter dem Hashtag #Gapgate berichten südkoreanische User von einer Lücke zwischen Rahmen und Display des Galaxy Note 4, die groß genug sei, um ein Blatt Papier hineinzustecken.

Der Hersteller jedoch beweist Mut zur Lücke und betont, das sei ein "wichtiges Herstellungsmerkmal" und kein Grund zur Sorge.

hn

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