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Vorsicht bei Kurzlinks: Auch Online-Kriminelle nutzen die verkürzten URLs und führen Internetnutzer so auf dubiose Webseiten. Foto: Ralf Hirschberger

Kurzlinks auf der Spur

Kurz-URL-Dienste wie Bitly verkürzen Links, die dann für Kurznachrichten genutzt werden können. Doch die aussagefreien Kurzlinks werden regelmäßig von Kriminellen missbraucht. Wie sich Internetnutzer vor den Irreführern schützen können.

Berlin (dpa/tmn) - Verkürzte Links sind ziemlich praktisch. Sie dampfen umständliche und lange Webadressen auf einige knappe Zeichen ein, was sie dann auch für die Nutzung in SMS oder Twitter qualifiziert.

Aber auch Online-Kriminelle nutzen und missbrauchen Linkverkürzer-Dienste. Klickt man dann auf einen per SMS, Messenger oder E-Mail empfangenen Kurzlink, landet man etwa auf dubiosen Internetseiten. Es gibt aber Möglichkeiten, die tatsächliche Zieladresse aufzudecken.

Pluszeichen: Beim häufig verwendeten Dienst Bitly reicht es, ein Pluszeichen hinter die Adresse zu schreiben. Per http://bit.ly/beispieladresse+ landet man dann erst einmal auf einer Analysewebseite für den Link. Hier werden nicht nur die tatsächliche Zieladresse gezeigt, sondern auch Zugriffszahlen und weitere Informationen.

Webseite: Für andere verkürzte Adressen gibt es die Webseite Longurl.org. Hier kann der Link hineinkopiert und überprüft werden. LongURL gibt es auch als Browsererweiterung für den Firefox-Browser.

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