+
Bald soll es ein Ladegerät für alle Handys geben

Ein Ladegerät für alle Handys

Brüssel - Ein einziges Ladegerät für alle in Europa vertriebenen Handys: Was sich noch wie ein schöner Traum anhört, kann zum neuen Jahr Wirklichkeit werden.

Im Herbst soll ein entsprechendes Abkommen mit der Industrie geschlossen werden, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission. Die technische Lösung für den nervtötenden, teuren und umweltschädlichen Ladegeräte-Salat: Jedes neue Handy soll ab 2011 mit einer winzigen USB-Buchse ausgestattet sein, in die ein Adapter des Universalaufladers hineinpasst. Führende Handy-Hersteller hatten sich bereits vor einem Jahr auf die Harmonisierung der Ladegeräte in der EU geeinigt und sich zur Einführung des Standards verpflichtet.

Dabei handelte es sich um Apple, LG, Motorola, NEC, Nokia, Qualcomm, Research in Motion (RIM), Samsung, Sony Ericsson und Texas Instruments. Drei Normierungsorganisationen waren an der Tüftelei beteiligt. Durch den Universalauflader können nach Kommissionsangaben tausende Tonnen Elektromüll gespart werden. Denn Handynutzer müssen ihre alten Ladegeräte nicht mehr wegwerfen, wenn sie ein neues Telefon kaufen. Und pro Haushalt oder Büro reicht - zumindet theoretisch - bald ein einziges Gerät. Weil Handys künftig ohne Ladegeräte verkauft werden könnten, würden nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld gespart.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Apple hat eingeräumt, dass es mit Tastaturen der neueren Macbook-Laptops Probleme gibt. Das US-amerikanische Technologieunternehmen reagiert mit kostenloser Reparatur.
Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
Die Kamera-Autos von Google sind wieder auf den Straßen in Deutschland unterwegs - allerdings nicht, um ihr Bild-Material für den Online-Dienst Street View zu verwenden.
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
YouTube und Instagram verschärfen ihren Konkurrenzkampf um Anbieter von Videoinhalten. Bei der Google-Videoplattform werden sie künftig auch Geld mit kostenpflichtigen …
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Podcasts erreichen immer mehr Zuhörer. Google schließt sich mit einer eigenen Android-App dem Boom an und will mit der Empfehlung von Inhalten auf Basis der …
Google bringt eigene Podcast-App für Android

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.