Langzeitbesatzung dockt an ISS an

- Moskau - Überschattet von Finanzsorgen der russischen Raumfahrt hat am Montag die achte Langzeitbesatzung im All an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Der US-Raumfahrer Michael Foale und sein russischer Kollege Alexander Kaleri machten pünktlich um 9.16 Uhr MESZ mit ihrem Sojus-Raumschiff an der ISS fest. Seit dem Absturz der "Columbia"-Raumfähre im Februar liege alle Last der ISS- Versorgung auf russischen Schultern, klagte die Führung des Raumfahrtkonzerns Energija bei Moskau.

<P>Wegen der "Columbia"-Tragödie dürfen vorerst nur noch russische Raumschiffe die ISS anfliegen. Die russische Regierung habe seit Monaten nicht mehr für die Ausrüstung neuer Raumschiffe gezahlt, sagte Energija-Chef Juri Semjonow. Auch Amerika springe nicht mit Zusatzzahlungen ein. Ein für November geplanter Versorgungsflug zur ISS ist bereits gestrichen worden.</P><P>Das angekoppelte Sojus-Raumschiff sollte um 12.15 Uhr MESZ die Luken öffnen. Als dritter Mann ist der spanische Astronaut Pedro Duque an Bord. Nach einer Woche im All soll er mit der bisherigen Langzeitbesatzung am 28. Oktober zur Erde zurückfliegen.</P>

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