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Die Leica SL bietet für knapp 7000 Euro einen extrem hochauflösenden elektronischen Sucher und einen sehr großen Sensor. Foto: Leica

Leica SL: Vollformat-Systemkamera mit elektronischem Sucher

Sie ist schnell, flexibel und spiegellos: die neue Leica SL. Ihr Kamera-Bajonett ist mit allen T-Objektiven kompatibel. Auch andere Objektive lassen sich anschließen. Im Serie schießt die Kamera bis zu elf Bilder pro Sekunde.

Wetzlar (dpa/tmn) - Leica nimmt eine spiegellose Vollformat-Systemkamera namens SL ins Sortiment auf. Ihr Sensor löst mit 24 Megapixeln auf, verzichtet auf einen Tiefpassfilter und erlaubt das Justieren der Lichtempfindlichkeit von ISO 50 bis 50 000.

Zur Bildkontrolle besitzt die Kamera sowohl einen elektronischen Sucher, der mit 4,4 Millionen Pixeln extrem hoch auflöst, als auch einen Drei-Zoll-Touchscreen (1,04 Millionen Pixel). Der Verschluss ermöglicht Belichtungszeiten von 1/8000 Sekunden bis 30 Minuten.

Im Serie schießt die Kamera bis zu elf Bilder pro Sekunde. 4K-Videos (4096 mal 2160 Pixel) nimmt sie mit 24 Bildern auf, Full-HD-Filme sind mit bis zu 120 Bildern möglich. Im Gehäuse aus gefrästem Aluminium mit Staub- und Spritzwasserschutz stecken n-WLAN, GPS, ein Micro-USB-Anschluss nach dem schnellen 3.0-Standard sowie ein HDMI-1.4-Anschluss, über den auch 4K-Videos ausgegeben werden können. Das Kamera-Bajonett ist mit allen T-Objektiven kompatibel. S-, M- oder R-Optiken von Leica sowie Objektive anderer Hersteller lassen sich per Adapter auch an die SL anschließen. Die Leica SL wiegt mit Akku 847 Gramm und kommt am 16. November für 6900 Euro in den Handel.

Vollformat-Sensoren werden auch als Kleinbild-Sensoren bezeichnet, weil ihre Abmessung von 36 mal 24 Millimetern dem des klassischen Kleinbild-Films entspricht. Ihre Fläche ist gut zweieinhalbfach so groß ist wie die der in Spiegelreflexkameras üblichen APS-C-Sensoren (rund 22 mal 15 Millimeter).

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