Lesenswertes aus der StuSta

- Die Idee wurde hoch über den Dächern Münchens geboren. Im Cafe Manhattan, in der Studentenstadt (StuSta) Freimann beschlossen im vorigen Sommer Elian Schweizer und Uli Hones, eine eigene Zeitung für die rund 2500 Mitbewohner herauszugeben. "Ein eigenes Magazin war eines der wenigen Dinge, die uns in der StuSta noch gefehlt haben", sagen sie.

Sie überlegten, welche Themen ihre Kommilitonen am meisten interessieren und wie sie mit Anzeigen das Heft selbst finanzieren können. Herausgekommen ist das Magazin "StuLife", das kostenlos an die StuSta-Bewohner verteilt wird und auch an den Münchner Unis ausliegt. "Wir versuchen, in dem Magazin Themen zu behandeln, die die StuSta-Bewohner betreffen", erklärt Anna Schreiber, die sich Uli Hones und Elian Schweizer angeschlossen hat. "In der StuSta leben 60 Prozent ausländische Studenten. Ihnen wollen wir Tipps geben, wie sie sich hier schnell zurechtfinden können und was es hier für Freizeitangebote gibt", ergänzt Uli Hones. <BR><BR>Aber auch aktuelle Themen will das Redaktionsteam, das mittlerweile aus zwölf Studenten besteht, ansprechen. So werden die Großdemonstrationen gegen die staatlichen Sparpläne an den Hochschulen genauso angesprochen wie das Thema Aids. <BR><BR>Das Magazin "StuSta" erscheint in loser Folge, etwa jedes viertel Jahr und ist für die Mitarbeiter eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen im Journalismus zu sammeln. "Wir haben schon viel über die Redaktionsarbeit gelernt, während wir die drei ersten Ausgaben zusammengestellt haben", erklärt Anna Schreiber. "Es macht uns viel Spass, gemeinsam zu arbeiten."<BR><BR>Auch die Resonanz der Leser der "StuLife" ist positiv. "Am besten kommen die Fotostrecken an, auf denen die Bewohner der Studentenstadt abgebildet sind", meint Schreiber.<BR><BR>Vorerst gilt es aber erst einmal, wieder jüngere Semester für das Zeitschriften-Projekt zu begeistern. Denn die Zeit der Redaktionsmitglieder in der StuSta ist begrenzt. <BR><BR>Zur Zeit hat die "StuLife" eine Auflage von etwa 3000 Exemplaren. Uli Hones fährt die Hefte selbst an die Unis oder auch zu den Kommilitonen im Olydorf. Dort gibt es zwar eine eigene Zeitung, aber die StuSta-Redaktion könnte sich gut vorstellen, bald ein gemeinsames Magazin mit den Oly-Dorfbewohnern herauszugeben. "Damit würden wir dann schon zwei Drittel aller Studentenwerks-Mieter erreichen," schwärmt Hones. Um den Kommilitonen das Projekt schmackhaft zu machen, schickt Hones ein paar Kartons "StuLife" ins Oly-Dorf.

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