Licht-Forscher unter Medienstars

- Der Münchner Physiker Theodor Hänsch darf am 1. Dezember zusammen mit Veronica Ferres und Karl Lagerfeld feiern. Nach dem Nobelpreis erhält der Forscher jetzt eine der begehrtesten Trophäen der deutschen Medienwelt: Er wird mit dem Bambi in der Kategorie Wissenschaft geehrt.

Hänsch habe "mit seiner Entdeckung das Licht gezähmt", begründete die Jury nach einer Mitteilung des Burda-Verlags ihre Entscheidung. Er habe als ein "leuchtendes Beispiel" bewiesen, dass München und Deutschland ideale Voraussetzungen für die Forschung auf höchstem internationalen Niveau böten.

Die Bambis werden am 1. Dezember in München verliehen. Den Nobelpreis erhält Hänsch am 10. Dezember. Zusammen mit seinen US-Kollegen Roy Glauber und John Hall wird er für eine Beiträge zum Verständnis der Natur des Lichts ausgezeichnet.

Der 64-jährige Preisträger ist Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Hänsch und sein Team haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Schwingungen von Lichtwellen zählen lassen. Damit sollen Atomuhren bis zu tausend Mal genauer ticken als bisher. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
München - Die App „Meitu“ bietet besondere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Die sozialen Medien toben sich damit gerne aus. Doch für die neuen Filter zahlt man einen …
Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Hörbücher aus dem iTunes-Store bezieht Apple nun nicht mehr ausschließlich von Audible. Das ergaben Verfahren der EU-Kommission und des Bundeskartellamts gegen …
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
München - Sind Selfies gefährlich? Japanische Forscher haben herausgefunden, dass das Handy-Selbstportrait in Kombination mit einer beliebten Geste zum Sicherheitsrisiko …
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
Neue Smartphones und virtuelle Displays
Man könnte meinen, auf dem Tisch steht nur ein schnöder Toaster. Doch dahinter steckt der Xperia Projector von Sony. Er wirft Bedienoberflächen an die Wand. Neben diesem …
Neue Smartphones und virtuelle Displays

Kommentare