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Schafft die Post jetzt etwa die Briefmarken ab? Nein, das Handyporto soll nur eine Ergänzung sein für alle, die gerade keine zur Hand haben - ein teurer Spaß.

„Das ändert ALLES“

Lifehack für Postmuffel: Briefmarken-Trick wird im Web gefeiert

München - Eine Internet-Userin ist auf einen Briefmarken-Trick gestoßen, der eigentlich nicht geheim ist, den aber trotzdem die wenigsten kennen - damit löst sie Begeisterung aus. 

Briefe schreiben? Dauert doch viel zu lange! Lieber schnell eine WhatsApp-Nachricht eintippen oder eine Sprachmemo aufnehmen. Nur noch wenige Menschen betrachten das geschriebene Wort als mögliches Verständigungsmittel. Ab und an muss es dann aber doch mal sein. Ob Behördenschreiben, Kündigungen oder einfach eine Geburtstagskarte an die Oma. 

Einfacher geht‘s kaum: Frankieren per SMS

Aber zum Briefeschreiben braucht man eine Briefmarke und meistens hat man keine zur Hand. Die Post hat sich für diesen Fall etwas einfallen lassen: Das Handyporto. Es funktioniert ganz einfach: Es genügt, eine SMS mit dem Begriff „Karte“ oder „Brief“ an die Nummer 22122 zu senden. Sie erhalten dann in kürzester Zeit eine Antwort, die eine 12-stellige Zahl beinhaltet. Übertragen Sie diese Zahl nach folgendem Muster ins Briefmarkenfeld Ihres Briefes oder Ihrer Postkarte:

1234

5678

9012

Die Kosten für die Frankierung wird von Ihrem Prepaid-Konto abgebucht bzw. zu Ihrer Handyrechnung hinzugefügt. Ist doch ganz einfach, oder?

Diesen Trick kennen nur die wenigsten. Dabei gab‘s das Angebot eigentlich wohl schon von 2008 an, dann wurde es eingestellt und nach Angaben der Post 2016 wieder eingeführt. Die Journalistin Carline Mohr hat den Kniff via Twitter publik gemacht - und viele ihrer Follower begeistert:

Ein anderer hat offenbar einen Blick auf die Preisliste der Deutschen Post geworfen und ist überrascht.

Tatsächlich wird der Service bisher nur für Postkarten und Standardbriefe national angeboten. Für einen Standardbrief zahlt man den stolzen Preis von 1,10 Euro. (Zum Vergleich: Ein Standardbrief wird normalerweise mit einer 70-Cent-Briefmarke frankiert, eine Postkarte mit 45 Cent.) Laut der Deutschen Post machen Bereitstellungskosten der Mobilfunkprovider und Mehrwertsteuer das Angebot so teuer. 

Nicht alle Provider bieten den Service

Apropos Mobilfunkanbieter: Wenn Sie sich fragen, ob Sie das Handyporto von Ihrem Handy aus verwenden können, fragen Sie vorher lieber bei Ihrem Provider nach. 

Fazit: Das Angebot ist mit Vorsicht zu genießen, kann aber an einem absoluten Faulenzertag vor einem ungeliebten Gang zur Post bewahren.

Für alle Briefmarkensammler und Handschriftnostalgiker hat die Deutsche Post gute Nachrichten: „Selbstverständlich bleibt Ihnen die übliche Frankierung von Briefen und Postkarten nach wie vor erhalten. Das HANDYPORTO ist ein zusätzlicher Service, der das Frankieren erstmals unabhängig von Ort und Zeit macht und die klassische Briefmarke ergänzt.“ Gut so. Denn auf einen liebevoll verfassten Brief gehört nach wie vor eine hübsche Briefmarke, oder etwa nicht?

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