LAF und LitFaS haben an den Unis gesiegt

- Die Liste AStA und Fachschaften (LAF) ist Gewinner der Hochschulwahlen an der Ludwig-Maximilians-Universität. Stärkste Kraft an der Technischen Universität wurde die Liste Fachschaften für die Verfasste Studierendenschaft (LitFaS). Wieder waren die Studenten besonders wahlmüde. Nicht einmal jeder zehnte ist zur Wahlurne gegangen.

Im Senat der TU München (TUM) haben die Studenten nur einen Sitz, den die LitFaS mit klarer Mehrheit vor dem RCDS errungen hat. Die Wahlbeteiligung lag hier bei 11,2 Prozent. Der RCDS kandidierte an der TUM erstmals wieder seit 1999. RCDS-Vorsitzender Benjamin Cmiel zeigte sich zufrieden damit, "dass wir besser sind als beim letzten Mal." Dass der RCDS den Sitz im Senat nicht erringen konnte, sei jedoch "sehr schade".Noch weniger Hochschüler als an der TUM gingen an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zur Wahl. Nur 8,29 Prozent gaben ihre Stimme für den Erweiterten Senat ab (das Gremium aller Hochschulangehörigen wählt die Hochschulleitung). Fünf Sitze erhält hier die LAF, einen die Grüne Hochschulgruppe (GHG).Wegen der geringen Wahlbeteiligung (8,1 Prozent) haben die Studenten nur drei von vier Sitzen im Senat errungen, die alle die LAF erhält.Von den 38 Sitzen im studentischen Konvent erhält 26 die LAF, sechs die GHG und je drei RCDS und WASTI (wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft studentischer Interessenvertretung).Starke Unterschiede in der Beteiligung zeigen sich bei der Wahl der studentischen Vertreter in den Fachbereichsräten. Das geringste Interesse an der Hochschulpolitik haben offenbar die Sportstudenten der TUM: Nur 2,15 Prozent stimmten ab. Am stärksten war die Beteiligung (30 Prozent) an der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen.An der LMU erwiesen sich die Studenten der Evangelischen Theologie als besonders eifrig. 50,27 Prozent stimmten bei der Wahl zu den Fachbereichsräten ab. Dagegen sind die Betriebswirtschaftler ausgesprochene Wahlmuffel (5,63 Prozent).Ob die sich zum Semesterende häufenden Klausuren an der geringen Beteiligung Schuld sind? Schließlich geht sogar manch engagierter Studentenvertreter deswegen auf Tauchstation. So war gleich die gesamte Führungsriege des LMU-AStA wegen Prüfungsstress nicht zu sprechen.

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