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Von wegen Kompaktkamera: Die Lomo Instant Wide im Retro-Design gönnt sich Größe - auch bei den Breitformat-Sofortbildern, die sie ausgibt. Foto: Lomography.com

Lomo liefert Sofortbilder im Breitformat

Wer beim Fotografieren zur trendigen Sofortkamera greift, liebt meist die Ästhetik des Unperfekten. Typisch für die Geräte sind eigentlich auch die eher kleinen Bildformate. Doch die Lomo Instant Wide liefert nun auch Bilder im Breitformat.

Wien/Berlin (dpa/tmn) - Die Lomographische Gesellschaft bietet eine neue Sofortbildkamera für Freunde des gepflegten Retro-Schnappschusses an: Die Lomo Instant Wide spuckt nach der Belichtung 6,2 mal 9,9 Zentimeter große Breitformatbilder aus. 

Die Kamera funktioniert vollautomatisch, der Fotograf kann aber auch Langzeit- und Mehrfachbelichtungen vornehmen oder die Belichtung korrigieren. Das 90-mm-Objektiv lässt zwei Blendeneinstellungen (f/8 und f/22) zu, der Objektivdeckel fungiert gleichzeitig als Infrarot-Fernauslöser.

Gefüttert wird die leicht klobige Kamera im Retro-Design mit Instax-Wide-Sofortbildfilmen von Fujifilm. In Schwarz oder Weiß soll sie ab Dezember für 200 Euro zu haben sein, im Paket mit einem Ultraweitwinkel-, einem Makro-, einem Dreh-Objektiv für kreative Mehrfachbelichtungen (Splitzer) und vier Farbfiltern kostet sie in verschiedenen Farben ab 240 Euro.

Die Lomographische Gesellschaft vertreibt Apparate des St. Petersburger Herstellers Lomo, darunter auch die Kultkamera Lomo LC-A, die in Russland erstmals 1983 auf den Markt kam und Anfang der 1990er Jahre gerade wegen ihrer eher schlechten Bildqualität zum Werkzeug der Lomo-Bewegung wurde, die die Ästhetik des Unperfekten in der Fotografie betonen will. Inzwischen wird die Lomographie auch mit technisch ausgereiften Modellen betrieben, die Unschärfe, Unter- und Überbelichtung, Wackler oder Farbstiche gezielt einsetzen - aber immer auf Analogfilm.

Seite der Lomographischen Gesellschaft

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