London-Flair an der Türkenstraße

- Ob man sie zum Kaffeetrinken zwischen Vorlesung und Proseminar aufsucht, als Alternative zum Mittagessen in der Mensa oder zum Feierabend-Bier nach einem harten Uni-Tag: Kneipen und Cafés stehen bei den Münchner Studenten hoch im Kurs. Unsere Serie stellt einige der beliebten Treffpunkte vor, heute: das "Café Puck".

<P>Viele der Einrichtungsgegenstände des "Café Puck" in der Türkenstraße in Schwabing stammen ursprünglich aus London. Wie die große antike Uhr, der Blickfang über dem Tresen. Auch die gläsernen Vitrinen im hinteren Raum des Cafés wurden aus England importiert.<BR></P><P>"Wir haben seit elf Jahren nichts mehr am Grundstil des Cafe|2s geändert", erzählt Inhaber Christoph Klingele. <BR>Und die Atmosphäre kommt bei den Studenten gut an. Die Stammgäste Johanna, Marie und Vanessa haben sich in die Einrichtung verliebt: "Das Lokal ist so geschmackvoll, besonders gefallen uns die gläsernen Vitrinen und die süßen Sitzbänke." <BR></P><P>Und doch: Zwei Flachbildschirme und eine Funkbasisstation für kabellosen Internetanschluss zeugen von Modernität. Jeder mit einem Notebook und der entsprechenden Software kann hier kostenlos im Internet surfen - eine Ergänzung zu den zahlreich ausliegenden Tageszeitungen.<BR></P><P>"Die Flatscreens sind für besondere Anlässe wie etwa die Fußballweltmeisterschaft gedacht", erklärt Klingele. Doch lange hält er sich mit dem modernen Schnick-Schnack nicht auf. Ihm ist wichtig, dass das Flair des Lokals erhalten bleibt: "Die Leute sollen sich wohlfühlen. Wir wollen eine ruhige, entspannte Atmosphäre." <BR></P><P>Wohlzufühlen scheint sich auch das Personal. Im Servicebereich arbeiten hauptsächlich Studenten, in der Küche Festangestellte. Architekturstudent Felix Lausch steht schon seit zwei Jahren hinterm Tresen. "Hier ist eine gute Arbeitsatmosphäre und die Gäste sind nett", erzählt er. Besonders beliebt sei das Frühstück Samstags und Sonntags morgens: "Die Karte ist sehr reichhaltig und vielfältig." <BR></P><P>Eine Besonderheit im Menü-Angebot sind laut Klingele die Vorspeisen aus dem Nahen Osten. Außerdem hat sich das Früh-Kölsch durchgesetzt. "Hierher kommen Studenten und Professoren. Manche Stammgäste kennen wir seit Jahren, aber wir haben auch immer wieder neue Besucher", beschreibt der 42jährige seine Klientel.<BR></P><P>Kleine Preise oder Aktionen speziell für Studenten gibt es allerdings nicht. 2.10 Euro kostet ein Kaffee, ein Weißbier 3.10 Euro.<BR>Wer die Speisekarte schon vorab ansehen will, kann das im Internet tun. Auf der hauseigenen Website (www.cafepuck.de) führt der kleine Puck die Besucher durchs Menü. Das Logo entstand übrigens aus Zufall, weil sich aus den Namen der Gründer der Begriff Puck bildete. Der kleine Kobold entstammt ja bekanntlich Shakespeares "Sommernachtstraum".<BR><BR><BR clear=all> TREFFPUNKT (6)<BR>STUDENTENKNEIPE<BR clear=all></P>

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