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Gierige Flammen: Tagelang hielt das Feuer die Australier in Atem.

Lynchmob verfolgt Australiens mutmaßlichen Brandstifter

Er soll das Feuer gelegt haben, dem 200 Australier zum Opfer fielen. Nun rufen Menschen im Internet dazu auf, ihn umzubringen.

Es war ein verheerendes Feuer, dass Australien in der zweiten Februarwoche in Atem hielt. 189 Menschen fielen den Flammen zum Opfer.

Am Wochenende nahmen Ermittler zwei Verdächtige fest, die das Feuer gelegt haben sollen. Einer der beiden, ein 39-Jähriger, der früher bei der Freiwilligen Feuerwehr war, muss nun um sein Leben fürchten.

In mindestens drei Facebook-Gruppen haben Nutzer den Namen sowie das Foto des Angeklagten veröffentlicht, schreibt der britische Guardian. Tausende Nutzer treten den Gruppen bei, berichtet der Sydney Morning Herald. Dazu stellen sie Aufrufe zur Lynchjustiz: "Bindet den Bastard an einen Pfahl und legt einen Ring aus Feuer um ihn... lasst ihn leiden wie hunderte Menschen durch ihn leiden mussten."

Außerdem wurde an verschiedenen Stellen auf die Myspace-Seite des Verdächtigen verlinkt. Einen Tag darauf wurde diese Seite gesperrt. Facebook ist dabei, die Hass-Gruppen und Fotos des Mannes zu löschen, schrieb der Sydney Morning Herald in einem weiteren Artikel.

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